KLIMA BIENNALE WIEN: Juni ganz im Zeichen der Klima-Bildung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

KLIMA BIENNALE WIEN: Juni ganz im Zeichen der Klima-Bildung

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Keine Zeit für Panik: Längste Zeit prägten Negativbilder den Klimadiskurs. Um der daraus folgenden gesellschaftlichen Lähmung und Verdrängung entgegenzutreten, hinterfragt die Klima Biennale Wien gemeinsam mit Partner*innen aus Wissenschaft und Bildung Erzählungen des Klimawandels. Das Klima-Kunst-Festival lädt zu Programmpunkten, bei denen mittels kultureller Bildung Bedürfnisse der Jugend hinterfragt, und positive, zukunftsgewandte Konzepte schulischer und außerschulischer Bildung entwickelt werden. Die Klima Biennale Wien wird vom KunstHausWien, einem Museum der Wien Holding, veranstaltet. 

Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding: „Die Wien Holding steht seit nunmehr 50 Jahren für ein Wien als Stadt für alle – dafür garantieren zukunftsorientierte Projekte wie die Klima Biennale Wien, veranstaltet vom KunstHausWien. Im Fokus auf Bildung als zentrales Element klima-bewusster Zukunftsgestaltung sehen wir einen wesentlichen Zugang, Lebensqualität nachhaltig zu stärken.“ 

Sithara Pathirana, Programmleitung der Klima Biennale Wien:  „Gerade in Zeiten großer Herausforderungen und Krisen müssen wir über neue Wege der Zukunftsgestaltung nachdenken. Ich bin überzeugt, dass der Schlüssel für eine gesellschaftliche Transformation in der Bildung liegt. Mit Programmpunkten wie dem Wiener Klimagipfel möchten wir gemeinsam ausloten, wie vor allem künstlerische Methoden helfen können und welche Antworten diese bieten. Kulturelle Bildung ist essenziell, da sie Selbstwirksamkeit und einen wichtigen Resonanzraum schafft, der für das Lernen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt von großer Bedeutung ist. Das ist für alle Menschen – ob jung oder alt – gleichermaßen relevant.“ 

Erster Programmpunkt ist diesen Freitag am 14. Juni die DOCK for Change Konferenz am Festivalareal Nordwestbahnhof. Die Veranstaltung wurde vom Kinderbüro der Universität Wien im Rahmen des CoCreation Space Klimabildung, gefördert vom Klima- und Energiefonds, in Zusammenarbeit mit 93 Volksschüler*innen entwickelt. Die Kinder gestalten einen interaktiven Vormittag, bilden die geladenen Expert*innen und Entscheidungsträger*innen zu Competent Rebels aus und präsentieren ihr Zukunftsmanifest mit konkreten Forderungen zum Jahresthema „Stadtnatur zum Staunen“. 

Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinderbüros der Universität Wien: „Mit unseren Wiener Kinderuni-Projekten bringen wir seit mehr als 20 Jahren Wissenschaft*innen und Kinder zusammen. Mit DOCK for Change haben wir die Möglichkeit, einen neuen Schritt zu wagen. Kinder entwickeln ihre Zukunftsperspektiven und beraten Wissenschaft, Politik, Medien und Kultur. Das passiert bei einer der wichtigsten Fragen, die die Zukunft unserer Welt ausmachen wird: unser Klima! In einzigartiger Form trifft Demokratiebildung auf Klimabildung.“ 

Nähere Informationen unter https://www.biennale.wien/bildung/dock-for-change 

Am 24. und 25. Juni 2024 findet in der Biennale Zentrale im KunstHausWien der erste Wiener Klimagipfel statt – ein Symposiumsformat mit interaktivem Charakter, das sich an die schulische und außerschulische Bildungs- & Wissenschaftscommunity richtet. Gemeinsam sollen neue Ansatzpunkte für Bildung, Klima- und Wissenschaftsvermittlung erkundet und verschiedene Fachgruppen vernetzt werden. Am ersten Tag steht die schulische Bildung im Fokus – die Begrüßung erfolgt durch Stadtrat Jürgen Czernohorszky und Bildungsdirektor Heinrich Himmer. Am 25. Juni tauschen sich Fachkräfte aus der Wissenschaft und Kunst- und Kulturakteur*innen aus – die Begrüßung erfolgt durch DDr. Christoph Thun-Hohenstein, Leiter der Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im Außenministerium. 

Gerlinde Riedl, Direktorin des KunstHausWien: „Als grünes Museum sind wir auch ein Lern- und Diskursort mit der Aufgabe, Wissen zu vermitteln und die komplexen Themen des Klimawandels greifbar zu machen. Das vielschichtige Bildungsprogramm der Klima Biennale Wien zielt deshalb auf eine aktive Beteiligung des Publikums ab. Es geht uns dabei um positive Motivation, aber auch um das Aufzeigen ganz praktischer Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven für den Bildungsbereich.“ 

„Um Klima- und Umweltthemen spannend zu vermitteln, braucht es die unterschiedlichsten Formate und Angebote!“, ist Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky überzeugt. „Die Klima Biennale setzt mit dem ersten Wiener Klimagipfel ein wichtiges neues Zeichen für junge Menschen! Ganz im Sinne der Klimabildung, die mir besonders am Herzen liegt, wird hier das Thema Klima in großen Zusammenhängen beleuchtet!“ 

Die Klima Biennale Wien arbeitet im Rahmen einer Science/Art-Kooperation mit CircEUlar am Thema „Zirkularität“. Das EU-Projekt wird erstmals im Rahmen des Wiener Klima Gipfels präsentiert: Unter dem Titel Sensing Resonance kuratiert Nora Mayr Begegnungen zwischen den Künstler*innen Imayna Caceres, Barbara Kapusta, Julian Palacz und Borjana Ventzislavova mit ausgewählten Forschungsinitiativen des CircEUlar-Projekts. 

Nora Mayr, Kuratorin Sensing Resonance: „Sensing Resonance zeigt vier künstlerische Reaktionen auf das EU-Projekt CircEUlar, das die Kreislaufwirtschaft ins Zentrum stellt. Für mich war das Spannende an dieser Kunst- und Wissenschaftskollaboration, dass das Resultat dieser Begegnung zunächst ungewiss war. Es war ein gemeinsamer Sprung ins kalte Wasser, der am Ende spielerische, poetische, aber auch humorvolle Wellen geschlagen hat.“ 

Nähere Informationen unter www.biennale.wien/bildung/wiener-klimagipfel 

Ein Ausblick auf den folgenden Monat: Am 8. Juli präsentiert der Club of Rome – Austrian Chapter seinen „Bericht zur öffentlichen Konsultation“ zur Umsetzung der EARTH FOR ALL Initiative in Österreich in Anwesenheit von Bundesministerin Leonore Gewessler und Anders Wijkman, ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Ehrenpräsident des Club of Rome auf dem Festivalareal der Klima Biennale Wien. Das Programm stellt den aktuellen Bericht für Österreich vor und bietet neben der interaktiven Möglichkeit für Kommentare und Stellungnahmen auch künstlerische Interventionen von Performance-Künstlerin Laura Sofía Oyuela Flores aus Honduras.  

Um Anmeldung unter https://www.clubofrome.at/event-earth4all-oesterreich-2024 wird gebeten. 

Regelmäßige Updates zum Programm der Klima Biennale Wien finden Sie unter www.biennale.wien/bildung/programm

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