Mila und UNESCO betonen gemeinsam die dringende Notwendigkeit einer besseren Regulierung von künstlicher Intelligenz | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Mila und UNESCO betonen gemeinsam die dringende Notwendigkeit einer besseren Regulierung von künstlicher Intelligenz

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Mila – Québec Artificial Intelligence Institute und die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) haben heute bei Mila ein gemeinsames Buch über die dringende Notwendigkeit einer besseren Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) angesichts eines beispiellosen technologischen Wandels vorgestellt.

Das Buch „Missing Links in AI Governance" enthält 18 Artikel zum Thema KI-Governance. Sie wurden von Akademikern, Vertretern der Zivilgesellschaft, Innovatoren und politischen Entscheidungsträgern in einer Zeit verfasst, in der technologische Revolutionen neue wissenschaftliche, wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten bieten und gleichzeitig ethische Fragen sowie regulatorische Herausforderungen aufwerfen.

Das Buch beleuchtet Themen wie den Einfluss von KI auf indigene und LGBTI-Gemeinschaften, die notwendige Einbeziehung südlicher Länder in die globale Governance oder den Einsatz von KI zur Unterstützung von Innovationen für sozial vorteilhafte Zwecke. Es skizziert mögliche Lösungen zur Förderung einer KI-Entwicklung, die ethisch, inklusiv und respektvoll im Hinblick auf Menschenrechte ist.

Die Autoren warnen außerdem vor dem Einsatz von KI in potenziell schädlichen Kontexten wie autonomen Waffen oder der Manipulation digitaler Inhalte zur sozialen Destabilisierung. Sie beklagen die zunehmende Zentralisierung der Entscheidungsgewalt bei der Entwicklung von KI-Systemen, darin eingebettete Verzerrungen und den Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflicht in der Branche.

Das Buch kann hier heruntergeladen werden.

Zur Feier des Erscheinens des Buches fand in Milas Agora heute ein Gespräch zwischen zwei führenden Köpfen auf dem Gebiet der KI, die zu dem Buch beigetragen haben, statt: Yoshua Bengio, Professor an der Universität Montreal, Gründer und wissenschaftlicher Leiter von Mila, wissenschaftlicher Leiter von IVADO und Canada CIFAR AI Chair, und Kate Crawford, Forschungsprofessorin an der University of Southern California Annenberg, Senior Principal Researcher bei Microsoft Research und führende Expertin für die sozialen, politischen und ökologischen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz.

Sie erörterten das große Potenzial von KI zur Beschleunigung wissenschaftlicher Entdeckungen, insbesondere im Gesundheitswesen und in den Umweltwissenschaften. Sie befassten sich auch mit den Chancen der jüngsten technologischen Revolutionen, den Fallstricken und Verzerrungen aktueller KI-Systeme sowie der Notwendigkeit einer ethischen und regulatorischen Überwachung des Bereichs, um sicherzustellen, dass die Technologie der gesamten Menschheit dient.

Diesem Gespräch über die Gegenwart und Zukunft von KI gingen Reden von Vertretern der UNESCO und der Regierung von Québec voraus. Eine Aufzeichnung ist auf dem YouTube-Kanal von Mila verfügbar.

Diese Initiative wurde teilweise vom Ministère des Relations internationales et de la Francophonie du Québec und dem Fonds de recherche du Québec finanziert.

Zitate

„Wir sind sehr stolz darauf, dieses Buch zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der KI-Entwicklung vorzustellen. Die Entscheidungen, die wir als Gesellschaft in den nächsten Jahren treffen, werden einen bedeutenden Einfluss auf die Zukunft der Menschheit haben. Wir hoffen, dass diese Seiten Denkanstöße und Orientierungshilfe für Entscheidungen bieten werden, um für eine ethischere, verantwortungsvollere und inklusivere technologische Entwicklung zu sorgen." – Valerie Pisano, Präsidentin und CEO, Mila

„In diesem Buch kommt eine Vielzahl von Stimmen zu Wort. Sie sind teils optimistisch und teils kritisch, bieten aber alle relevante Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft von KI. Das Buch gibt Hilfestellung dabei, über die Rolle, die KI in unserem Leben und in der Welt spielen soll, nachzudenken. Gleichzeitig betont es die Notwendigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen, um die Entwicklung der Technologie besser zu gestalten, die Chancen, die sie bietet, zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu reduzieren". – Benjamin Prud'homme, Mitherausgeber und Executive Director, AI for Humanity, Mila

„Die Identifizierung der Lücken in Sachen KI-Governance ist nicht nur für die verantwortungsvolle Entwicklung von KI unerlässlich, sondern auch für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte im digitalen Zeitalter." – Dr. Tawfik Jelassi, stellvertretender Generaldirektor für Kommunikation und Information, UNESCO.

„Wir sind stolz darauf, diese internationale Arbeit, die von UNESCO und Mila, dem Aushängeschild desKünstliche Intelligenz (KI) -Ökosystems von Québec, gemeinsam geleitet wird, finanziell zu unterstützen. Indem die Regierung von Québec dazu beiträgt, den Bekanntheitsgrad von Québecs Fachwissen auf diesem Gebiet bei der UNESCO und ihren 193 Mitgliedstaaten zu erhöhen, erkennt sie den äußerst strategisch wichtigen Charakter von KI für die Wirtschaft und den internationalen Einfluss von Québec an." – Michel Bonsaint, Regierungsvertreter Québec in der Ständigen Vertretung Kanadas bei der UNESCO

Weitere Informationen über Mila finden Sie auf mila.quebec.

Weitere Informationen über UNESCO finden Sie auf unesco.org.

Eric Aach, eaach@national.ca, 514-569-3594

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