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Operation gelungen, Patient….

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Wien (OTS) – Österreich kennt man wegen seiner landschaftlichen Schönheit, seiner Kunst und Kultur, seiner Sportgrößen und wegen der Österreichischen Schule. Auch wenn diese hierzulande wenig populär ist, so ist sie seit bald hundert Jahren ein Exportschlager. Auch die beiden Think Tanks, die sich der Österreichischen Schule verschrieben haben, das Hayek Institut und das Austrian Economics Center, genießen internationale Anerkennung – nicht zuletzt für die als weltweit größtes Ereignis dieser Art beschriebene Free Market Road Show (FMRS).

Das Rumpeln unter den Rädern

Nach zwei Jahren der unfreiwilligen Reduzierung auf virtuelle Ersatzprogramme, fand diese einzigartige Veranstaltungsreihe in ihrem 15. Jahr tatsächlich wieder in 33 Städten in ganz Europa statt. Teilnehmer Calum Nicholson beschreibt es als „kathartisch, das Rumpeln unter den Reifen des Van zu spüren, als unser FMRS Team von Iasi nach Chisinau zur ersten Veranstaltung unserer 4-Stopp-Tour durch Moldawien, Rumänien, Österreich und Montenegro fuhr.“ Und so wie die von Stadt zu Stadt reisenden internationalen Experten, so empfand es auch das Publikum: Online-Vorträge sind nicht dasselbe. Ohne Publikum, auf das der Redner eingehen muss, verflacht alles zur Berieselung. In einem vollen Vortragsraum kann ein gutes Argument, eine hitzige Diskussion entfachen.

Und es wurde hitzig diskutiert: Umweltschutz und Energiepolitik, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Tourismus und Verkehrswesen und individuelle, europäische und internationale Perspektiven. Ganz im Sinne der Österreichischen Schule (international als Austrian School of Economics oder Austrian Economics bekannt) steht nicht das Problem im Mittelpunkt der Beratungen, sondern die Lösung. So auch der Leitspruch der FMRS: liberale Lösungen für die Probleme von heute.

Von A wie Amsterdam bis Z wie Zagreb oder von Tel Aviv im Osten bis Porto im Westen und Stockholm im Norden bis Athen im Süden. Und natürlich Kyiv.

234 Redner präsentierten bei den insgesamt 33 Konferenzen ihre Lösungsvorschläge und stellten sich den kritischen Fragen des Publikums und der Journalisten. Dass sie sich alle ihrer Verantwortung bewusst sind, bewiesen sie nicht nur am Podium. Eine bedeutende Zusatzaufgabe für die reisenden Experten war der Transport von Hilfsgütern für die Ukraine an jene Orte, wo ukrainische Kontaktleute sie entgegennehmen konnten bzw. wo ukrainische Flüchtlinge der Hilfe bedürfen.

Selbstverständlich war auch der Krieg in der Ukraine ein Thema bei allen Veranstaltungen. An manchen Orten wurden philosophische Betrachtungen über die Bedeutung von Freiheit und Souveränität angestellt, andernorts wurden die geopolitischen Konsequenzen besprochen. In Wien wurde über Freiheit und Verantwortung diskutiert. Der Ukrainekonflikt wurde aber auch hinsichtlich der Folgen für den österreichischen Tourismus angesprochen. Die nur wenige Tage nach der FMRS Veranstaltung im Wiener Ringturm zur Staatssekretärin ernannte Tourismusexpertin Susanne Kraus Winkler machte deutlich, wie sehr die heimische Hotellerie von diesem dritten externen Schock (nach Energiewende und Covid) betroffen ist.

Operation gelungen, Patient … sehr lebendig!

Barbara Kolm, Gründerin der FMRS freut sich, dass die Zusammenarbeit der mehr als 100 an der FMRS beteiligten Organisationen nach den Shut Downs mehr als nur zufriedenstellend ist: „Zusammen bilden wir ein schier unendliches Reservoir an Erfahrung und Ideen und jedes Jahr dürfen wir neue Austrians begrüßen“. Der Austausch von Ideen und bewährten Methoden, der Blick auf das große Ganze und auf die Bedürfnisse des Einzelnen – das ist FMRS!

Mehr Information auf https://freemarket-rs.com/ und den webpages des Hayek Instituts und des Austrian Economics Center.

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