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Olischar/Figl ad Managementplan: Weltkulturerbe ist den Launen der SPÖ ausgesetzt

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Wien (OTS) – „Dass die SPÖ sehr ungern über das Thema Weltkulturerbe spricht, scheint nicht sonderlich überraschend. Denn stetig versuchen sie Probleme wegzuschieben und die Themen Managementplan, rote Liste der UNESCO und Heumarkt zu trennen. Doch diese Themen gehören unzweifelhaft zusammen“, so die Planungssprecherin der neuen Volkspartei Wien, Gemeinderätin Elisabeth Olischar in der heutigen Sitzung zum Thema Managementplan.

2001 wurde das Historische Zentrum Wiens zum UNESCO-Welterbe erklärt. „Doch dass mit diesem Titel auch Pflichten einhergehen, war der SPÖ offensichtlich nicht bewusst. Denn ein dafür verpflichtender Managementplan wurde nie offiziell beschlossen. Seit 20 Jahren gibt es somit keinen Managementplan und kein Instrument dieses Weltkulturerbe zu schützen. Dieses ist daher seit Beginn an den Launen der SPÖ ausgesetzt“, so die Planungssprecherin weiter. „Das Weltkulturerbe ist uns ein wesentliches Anliegen und wir müssen alles daran setzen, die Einmaligkeit und Einzigartigkeit des Stadtkerns zu erhalten. Vor allem der Charakter einer bewohnten Inneren Stadt auch für die künftigen Generationen“, so der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl.

Als Folge des Heumarktprojekts wurde Wien 2017 aber seitens der UNESCO auf die Rote Liste gesetzt. „Und das aufgrund des schleißigen Umgangs sowie des überheblichen Auftretens der SPÖ und der nicht funktionierenden Instrumente“, so Olischar. „Dass Wien auf die rote Liste gesetzt wurde, ist geradezu eine Peinlichkeit. Daher braucht es einen Turnaround, hin zu einer Vorreiterrolle. Doch es bleibt vieles vage und ganz konkrete Schritte fehlen“, so Figl. Dass die Bezirke beim Managementplan eingebunden waren sei laut Figl geradezu euphemistisch. „Wir wären beim Managementplan sowie auch bei der Beschlussfassung wirklich gerne eingebunden gewesen. Aber ich habe den Eindruck, dass die Bezirke das kommunizieren sollen, was andere beschlossen haben. Ich hoffe sehr, dass bei den kommenden konkreten Schritten die Bezirke eingebunden werden“, so der Bezirksvorsteher.

Fakt ist, dass beim vorliegenden Managementplan die „Die ‚Heumarkt-Symptome“ überhaupt nicht konkret angesprochen werden. Die Höhenentwicklung der Kernzone, der Ausschluss von Hochhäusern, die maximale Höhe von Gebäuden und die Überarbeitung des Hochhauskonzeptes.

„Dabei haben uns doch gerade diese Versäumnisse dorthin gebracht, wo wir jetzt sind – nach wie vor auf der Roten Liste der UNESCO“, so Olischar weiter und abschließend: „Hätte der Managementplan in seiner jetzigen Form das Heumarktprojekt verhindert? Ein klares Nein. Daher haben wir diesem heute auch unsere Zustimmung versagt“

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