Oskar Deutsch: „Schärfste Sanktionen gegen Teheran sind die notwendige Konsequenz für Angriff auf Israel“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Oskar Deutsch: „Schärfste Sanktionen gegen Teheran sind die notwendige Konsequenz für Angriff auf Israel“

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„Die Verurteilung des Drohnen- und Raketenterrors des Iran ist eine wichtige Geste aller demokratischer Staaten und insbesondere Österreichs“, sagt der Präsident der Israelitischen Religionsgesellschaft (IRG) und Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) Oskar Deutsch. Sofortige Sanktionen sind das gelindeste Mittel, um weitere Anschläge des Mullah-Regimes zu unterbinden und daher dringend notwendig. Dabei geht es nicht nur um eine Solidaritätsbekundung gegenüber Israel. Auch Europa war und ist Ziel der islamistischen Bedrohungen Teherans.
 
Seit mehr 40 Jahren schmiedet das iranische Regime Vernichtungspläne gegenüber Israel und bedroht den Nahen Osten ebenso wie die gesamte demokratische und freie Welt mit seinen militärischen und terroristischen Ambitionen. Die Angriffe in der vergangenen Nacht waren nur der jüngste Ausdruck dieser Politik. Die israelische Armee und verbündete Staaten wie Jordanien und die USA haben im Lichte dieser Bedrohung dafür gesorgt, dass Christen, Muslime und Juden gleichermaßen vom Bombenhagel aus Teheran verschont blieben.
 
Oskar Deutsch: „Ein iranischer Flugkörper ist leider im Süden eingeschlagen. Ein zehnjähriges Mädchen wurde verletzt. Das ist das wahre Gesicht der Islamisten, ob in Teheran oder in Gaza. Dagegen vorzugehen, ist die Pflicht jedes den Menschenrechten verpflichteten Menschen, jeder Religion.“
 
Die iranische Zivilbevölkerung, freiheitsliebende Frauen, ethnische sowie religiöse Minderheiten haben sich wiederholt gegen die fundamentalistischen Machthaber in Teheran gestellt und werden von den Schergen des Regimes auf brutalste Art verfolgt. Das Mullah-Regime bedroht darüber hinaus jüdische Gemeinden und Oppositionelle in aller Welt. So erinnert Oskar Deutsch etwa an Anschläge gegen Touristen in Bulgarien oder das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires. Die Beteiligung von in Wien stationierten iranischen Diplomaten an Attentatsplanungen gegen Kurden in Frankreich und Belgien dürfe ebenso nicht vergessen werden.
 
Im Lichte dieser Entwicklungen sowie durch die anhaltende nukleare Bedrohung durch das fundamentalistische Regime der Mullahs sei eine Kurskorrektur der Staatengemeinschaft notwendig. Der IRG-Präsident: „Extremisten werden immer das Appeasement von Demokraten ausnutzen, um ihre mörderischen Pläne voranzutreiben. Daher sind eine eindeutige Kurskorrektur und harte Sanktionen gegen die Aggressoren das Mindeste, was Österreich und die EU jetzt beschließen müssen.“

Betreffend der Sicherheitslage in Österreich ist die IRG in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden. Das Schutzaufkommen ist unverändert hoch, sowohl durch sichtbare als auch nicht sichtbare Maßnahmen.

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