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Mandl im Kärntner Landtag für die europäische Kindergarantie und auch „Herzensbildung“

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"Eine Investition in Kinder ist immer eine gute Investition. Denn Kinder sind die Zukunft. Die europäische Kindergarantie soll die Situation für Kinder in ganz Europa verbessern. Ich habe im Europaparlament immer für die Kindergarantie gestimmt. In Österreich sind die meisten Elemente der Kindergarantie längst erfüllt oder sogar übererfüllt", betonte der ÖVP-Europaabgeordnete Lukas Mandl heute in der Debatte im Kärntner Landtag, wo heimische Mitglieder des Europaparlaments in der europapolitischen Stunde zu Wort gekommen sind. In der europäischen Kindergarantie geht es um Voraussetzungen wie Wohnraum, Ernährung und Gesundheitsversorgung.

"Ich begrüße es, dass der Kärntner Landtag dieses wichtige Thema ins Zentrum der europapolitischen Stunde gestellt hat", so Mandl, der in der Landtagsdebatte auch sagte: "Wer Kinder unterstützen will, muss zuallererst die Eltern unterstützen, Mütter und Väter. Wir haben in Österreich seit fast einem Vierteljahrhundert das Kinderbetreuungsgeld und seit einigen Jahren endlich das von mir lange befürwortete familienfreundliche Steuersystem. Das waren Meilensteine. Neben der materiellen Dimension gibt es noch die immaterielle. Bildung und die Einstellung zu Arbeit, auch berufliche Bildung und angesichts der gesellschaftlichen Spaltungstendenzen auch Herzensbildung gehören zum Rüstzeug, dass wir jungen Menschen mitgeben sollen und müssen."

Mandl machte im Kärntner Landtag auch klar: "Wenn wir unsere starken Sozialsysteme in die Zukunft führen wollen, wenn wir dem Klimawandel begegnen wollen, brauchen wir ein Europa mit mehr Stärke nach außen, und wir dürfen nicht zum Konsumkontinent werden, wir müssen ein Kontinent der Innovation und der Produktion bleiben. Wir müssen den Arbeitskräftemangel überwinden. Das Recht auf Teilzeit war ebenfalls ein Meilenstein. Es kann aber keine Pflicht zu Teilzeit geben, auch nicht durch gesellschaftlichen Druck. Es gibt viel zu tun und je mehr Menschen anpacken, desto besser werden wir die Zukunft gestalten und im globalen Wettbewerb bestehen können. Das wird auch wichtig sein zur Aufrechterhaltung unserer Zivilisation der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit", so Mandl, der festhielt: "Kein Kind darf zurückgelassen werden; weder in einer materiellen Sackgasse, noch in immaterieller Hinsicht etwa in Echokammern oder Hassideologien. Man muss das so klar aussprechen, weil die Gefahr real ist. Jedes Kind ist gleich viel wert. Auch dieser Grundsatz macht unsere Zivilisation aus." (Schluss)

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