ARBÖ: „Erste Bank Open“ + Herbstferien + Nationalfeiertag + Verlängertes Wochenende oder warum es am Wochenende staut | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ARBÖ: „Erste Bank Open“ + Herbstferien + Nationalfeiertag + Verlängertes Wochenende oder warum es am Wochenende staut

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Das kommende Wochenende wird in Österreich nicht nur ein verlängertes, sondern auch ein verzögerungsreiches im Straßenverkehr. Grund dafür sind laut ARBÖ die „Erste Bank Open, die Herbstferien, der Nationalfeiertag und der Urlauberschichtwechsel.

Der Nationalfeiertag am Donnerstag, 26.10.2023 beschert den meisten Österreicherinnen und Österreichern mit nur einem Urlaubstag vier arbeitsfreie Tage. Zudem starten die Herbstferien, die bis zum 02.11 dauern. Viele werden das verlängerten Wochenende für eine Kurzurlaub nutzen. Daher sind umfangreiche Staus  rund um die Landeshauptstädte Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und St. Pölten sowie die Bundeshauptstadt Wien ab Mittwochnachmittag sehr wahrscheinlich. Bis in den Abend hinein werden in Wien die Südosttangente (A23), die Donauuferautobahn (A22), die Ostautobahn (A4) und die Südautobahn (A2) sowie innerstädtisch die Altmannsdorfer Straße, der Gürtel, die Triester Straße sowie die Westausfahrt besonders betroffen sein. In Graz sind der Bahnhofsgürtel, die Kärntner Straße sowie die Merangasse und Plüddemanngasse die „üblichen Verdächtigen“ im Staugeschehen. Deren Pendants in Linz sind die Mühlkreisautobahn (A7), die Umfahrung Ebelsberg und die Salzburger Straße. Ähnliche  Stauszenarien wie in Linz erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten in Salzburg auf der Münchner Bundesstraße, der Sterneckstraße sowie der Vogelweiderstraße sowie der Westautobahn (A1). In und um Innsbruck staut es am wahrscheinlichsten vor allem auf der Brennerautobahn  (A13) und der Inntalautobahn (A12). In Vorarlberg werden die Blechkolonnen erfahrungsgemäß rund um Bregenz, Dornbirn und Feldkirch sowie teilweise auf der Rheintalautobahn am langsamsten vorankommen.

 

Zwtl.: Urlaubsschichtwechsel wird zur Bewährungsprobe für Transitrouten=

Am kommenden Wochenende heißt es für die Schülerinnen und Schüler in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg auf in die einwöchigen Herbstferien. In sieben Bundesländer unter anderem Bremen, Hamburg, und Niedersachsen sowie Teilen der Niederlande gehen die Ferien zu Ende.

Vor allem am Samstag wird der Urlauberschichtwechsel für lange Staus und Verzögerungen auf den Transitrouten im Süden und Westen. In Tirol werden die Baustellenbereiche zwischen Nösslach und Matrei sowie bei Schönberg auf der Brennerautobahn (A13), der Großraum Kufstein und der Großraum Innsbruck auf der Inntalautobahn, der Lermooser- und Grenztunnel Vils/Füssen auf der Fernpassstrecke (B179) zu Nadelöhren und Stauanziehungspunkte. Auf der B179 werden Autofahrer vor den Tunnelportalen mit Blockabfertigung und auf der gesamten Strecke mit Staus rechnen müssen. In Salzburg wird der Baustellenbereich zwischen Golling und Werfen auf einen neue Bewährungsprobe gestellt. Die ARBÖ-Verkehrsexperten ewarten Staus und Verzögerungen von 30 oder mehr Minuten und zeitweise Blockabfertigung vor den Tunnelportalen. Vor der Grenze Walserberg auf der Westautobahn (A1) wird ein langer Geduldsfaden ein guter Begleiter bis in den Nachmittag hinein sein. Auch vor den Grenzübergängen Karawankentunnel und Nickelsdorf sollten Verkehrsteilnehmer lange Wartezeiten einplanen.

 

Zwtl.: Nationalfeiertag bringt Leistungsschauen des Bundesheers und Sperre des Rings in Wien=

Der 26.10.2023  bringt nicht nur einen Feiertag, sondern auch zwei Leistungsschauen des österreichischen Bundesheers in Innsbruck und Wien sowie zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der „Wir bewegen Österreich“-Initiative.

In Wien präsentiert sich das Bundesheer am Heldenplatz ebenso wie rund um das Burgtheater, auf der Freyung und Am Hof. Auch heuer werden zehntausende Besucher erwartet. „Eine direkte Sperre des Rings im Zuge der Leistungsschau ist nicht vorgesehen. Bei der An- und Abfahrt vor allem der Panzer kann es zu kurzeitigen Sperren entlang der An- und Abreiserouten kommen“, weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. 

Wie beim Bundesheer findet die vermutlich größte Veranstaltung im Rahmen der „Wir bewegen Österreich“ in der Bundeshauptstadt statt.  Gegen 13.30 Uhr wird der „Vorturner der Nation“ Phillipp Jelenik die Teilnehmer vor dem Burgtheater versammeln. Um 14 Uhr erfolgt der Start der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die laufend, gehende oder im Rollstuhl den Ring umrunden. Um 16 Uhr ist das Eintreffen am  beim Heldentor geplant. Im Zuge der Veranstaltung wird der Ring und Franz-Josefs-Kai je nach Verlauf zeit- und abschnittsweise gesperrt.

„Autofahrer sollten die Wiener Innenstadt und im speziellen die Ringstraße bereits ab dem Vormittag meiden und großräumig umfahren. Wer in die City will, sollte auf die Wiener Linien, vor allem die U-Bahn-Linien umsteigen“, rät Thomas Haider weiter.

 

Zwtl.: Finalphase der „Erste Bank Open“ lockt Tausende nach Rudolfsheim-Fünfhaus

Die Finalphase der „Erste Bank Open“ macht am Wochenende den 15. Wiener Gemeindebezirk zum „Nabel des Tennis“ in Österreich.  Von Donnerstag, 26.10.2023,  bis  Samstag, 28.10.2023 werden die Finalteilnehmer in den Achtel-, Viertel und Halbfinali ermittelt, die sich am Sonntag auf dem Center-Court  um den Titelt matchen.

Ob ab Donnerstag noch Österreicher im Turnier stehen, wird sich noch zeigen. Das Publikumsinteresse wird unabhängig davon tausende in die Wiener Stadthalle bringen. Viele davon werden für die An- und Abreise ein motorisiertes Fahrzeug nutzen. Das wird erfahrungsgemäß im Zuge des Abendverkehrs zu Staus auf der Neubaugürtel, der Felberstraße, der Hütteldorfer Straße und den Straßen im Nibelungenviertel führen.  „Die Parkplatzsuche wird die schlichte Knappheit bei Großereignissen erschweren. Am Freitag kommt dann noch die generelle Kurzparkzone, welche die Parkdauer von 9 bis 22 Uhr auf maximal 2 Stunden begrenzt, dazu. Am Donnerstag und am Samstag sowie Sonntag gilt diese zwar nicht, aber die Anwohnerparkplätze sollten auch an diesen Tagen tabu sein“, so Thomas Haider.

Als Parkplatzalternativen empfehlen sich die Märzparkgarage, die Garage in der Lugner-City und die Stadthallengarage. Die An- und Abreise mit den Wiener Linien stellt ebenfalls eine Alternative dar.  Die U6, die Straßenbahnlinien 6, 9, 18, 49 und die Buslinie 48A halten in unmittelbarer Nähe der Wiener Stadthalle.

(Forts. mögl.)

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