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„Vergabe eigener Pokerkonzessionen ist dringend geboten!“

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Das Expert:innenteam von Aleatrust unterstützt die Forderung des Marktforschungsinstitut Branchenradar nach eigenständigen Pokerkonzessionen. Nur so kann die Verlagerung in die Illegalität gestoppt werden, so Geschäftsführer Niklas Sattler.

Seit vielen Jahren schon erhebt das Marktforschungsinstitut Branchenradar.com Zahlen zum  heimischen Markt für Glücksspiel und Sportwetten. Nun wurde erstmals eine eigenständige Studie zum Pokermarkt erstellt – mit erschreckenden Zahlen. Durch die massive Beschränkung des konzessionierten Marktes auf de facto einen einzigen Anbieter haben sich mittlerweile über 80 Prozent des Angebotes in die Illegalität verlagert, so Branchenradar in einer aktuellen Aussendung. „Dort gibt es keinerlei Maßnahmen zum Spielerschutz, dafür nistet sich die organisierte Kriminalität immer stärker ein, weil die meist in Hinterzimmern stattfindenden Spiele der öffentlichen Aufsicht entzogen werden“, sagt Aleatrust-Geschäftsführer Niklas Sattler.

Der langjährige Casinos Austria Pokermanager ist, mit den beiden ebenfalls auf viele Jahre Casino-Erfahrung zurückblickenden Kollegen Paul Vogel und Jonathan Lütkenhorst, zu Jahresbeginn angetreten, um frischen Wind in die Branche zu bringen: durch Beratungsleistungen, einer eigenen digitalen Ausbildungsplattform für Mitarbeiter:innen der Glücksspiel- und Sportwettbranche (e-casinoacademy.com) und nach Möglichkeit auch als Betreiber eines oder mehrerer Pokercasinos. Das Glücksspielgesetz hatte einst drei Poker-Konzessionen vorgesehen,  die jedoch niemals ausgeschrieben wurden und  2015 wieder aus dem Gesetz gestrichen wurden. Mangels Bedarfs, wie es damals hieß, denn das Angebot der konzessionierten Spielbanken würde ausreichen. Aleatrust möchte den Gegenbeweis antreten und sieht sich durch die Studie von Branchenradar bestätigt.

Dieser zufolge lag der konzessionierte Anteil am Pokerspiel 2019 noch bei 62 Prozent und sank seither auf Werte unter 20 Prozent. Dramatisch waren vor allem die Veränderungen im terrestrischen Spiel, wo der legale Anteil von 93 Prozent (2019) auf unter ein Drittel sank. „Während man mit der Gesetzesnovelle eigentlich den Spielerschutz stärken wollte, hat man tatsächlich das Gegenteil erreicht“, kritisiert Studienautor Andreas Kreutzer. Er erwartet für 2023 und 2024 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 17 Prozent, sieht aber bei den aktuellen Konzessionsinhabern keine signifikanten Zugewinne, die großen Gewinner wären also einmal mehr die Illegalen.

Wie der Finanzminister bekanntgegeben hat, soll die Ausschreibung für die bestehenden Konzessionen – Spielbanken und Lotterien samt Onlineangebot  noch diesen Herbst starten. In manchen Bereichen, wie etwa online, wird es vermutlich mehr Restriktionen brauchen. Bei Poker hingegen könnte die Vergabe einer oder mehrerer Konzessionen dazu beitragen, dem illegalen Treiben endlich Einhalt zu gebieten und ein zusätzliches, transparentes und erforderliches Angebot für zigtausende Hobbyspieler zu schaffen. Nach Berichten des Bundeskriminalamts und Erhebungen der Finanzpolizei gibt es genau deshalb Handlungsbedarf. 

Weitere Informationen zu Aleatrust sowie Bilder zum kostenlosen Download finden Sie auf aleatrust.com.

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