Arbeiterkammer ruft gemeinsam mit der ÖH Studierende zur ÖH Wahl 2023 auf | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Arbeiterkammer ruft gemeinsam mit der ÖH Studierende zur ÖH Wahl 2023 auf

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Vom 9. bis 11. Mai findet die ÖH-Wahl 2023 statt. Über 300.000 Studierende können ihre politische Vertretung auf Studien-, Hochschul- und Bundesebene wählen. AK Präsidentin Renate Anderl betont die Wichtigkeit der Wahl auch im Hinblick auf die hohe Anzahl von arbeitenden Studierenden: “Zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium, mehr als die Hälfte über 16 Stunden in der Woche. Für die Arbeiterkammer ist die Zusammenarbeit mit der ÖH essenziell, um eine breite und starke Stimme für die Rechte von arbeitenden Studierenden zu sein.” 

Keya Baier aus dem Vorsitzteam ergänzt: “Die Datenlage, unter anderem aus der großen ÖH-Studierendenbefragung, zeigt uns, dass wir uns in unserer Vertretungsarbeit aktiv mit arbeitspolitischen Themen beschäftigen müssen. Wir freuen uns sehr, dass die AK hier eine verlässliche und konsequente Bündnispartnerin in diesen Fragen ist. Gerade in den letzten Monaten haben wir unsere Zusammenarbeit intensiviert.” Die ÖH begrüßt auch die Eröffnung der FAKtory bei der Universität Wien, die Studierende in arbeitsrechtlichen Fragen unterstützt. 

Auch in inhaltlichen Fragen gibt es Überschneidungen zwischen der AK und der ÖH. Dazu Sara Velić aus dem ÖH Vorsitzteam: “Zentrales Anliegen von ÖH und AK ist die Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Wir fordern gemeinsam Maßnahmen wie ein flexibles Studium, den Ausbau des Lehrveranstaltungsangebots, mehr Anrechnung der ECTS für Berufserfahrung und die Möglichkeit einer kostenlosen Kinderbetreuung an der Hochschule.” Ein zentrales gemeinsames Anliegen von ÖH und AK ist, auf die Lebensrealitäten aller Studierenden einzugehen. 

Neben den Forderungen für eine bessere Vereinbarkeit von Job und Studium setzen sich AK und ÖH auch für sozialpolitische Maßnahmen ein. “Unsere gemeinsamen Forderungen nach der Abschaffung der Studiengebühren und jene nach existenzsichernden Beihilfen für Studierende sind wichtige Schritte, die dazu führen, dass Studierende neben dem Studium nicht mehr in so hohem Ausmaß arbeiten müssen. Wir wollen, dass das Leben von Studierenden nicht nur aus Arbeit und Studium bestehen muss”, so Boryana Badinska aus dem ÖH Vorsitzteam.  

Die wichtige Zusammenarbeit zwischen ÖH und AK kann umso besser fortgeführt werden, je mehr Studierende ihre studentische Vertretung auch wählen. “Wir rufen alle Studierenden dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, damit die ÖH sich lautstark und konsequent für die Interessen aller Studierenden einsetzen kann”, so AK Präsidentin Renate Anderl und das ÖH Vorsitzteam abschließend. 

 

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