SPÖ-Bielowski: AI-Act als große Chance für Europa
Anlässlich der für den 11. Mai vorgesehenen Abstimmung zur Verordnung über Künstliche Intelligenz (AI-Act) im Europäischen Parlament hebt die SPÖ-EU-Abgeordnete Theresa Bielowski die essentielle Notwendigkeit für ein europäisches Regelwerk für künstliche Intelligenz hervor. „Die Europäische Union kann mit dem AI-Act einen gesetzgeberischen Meilenstein setzen. Es ist höchste Zeit, dass Regeln für die Anwendungen von Künstlicher Intelligenz in Europa festgelegt werden, damit uns die technische Entwicklung nicht überholt“, so Bielowski. ****
Die Abgeordnete führt aus: „Ziel muss sein, die Potentiale der Künstlichen Intelligenz in vollem Ausmaß für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Gleichzeitig müssen wir alles dafür tun, um verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen und dabei Gefahren auszuschließen und Missbrauch zu vermeiden. Ein Verbot von Hochrisiko-Anwendungen, wie biometrische Gesichtserkennungssoftware in sensiblen Bereichen wie der Strafverfolgung, sowie diskriminierenden Algorithmen, die Rassismus und Diskriminierung verschärfen, ist dafür essentiell. Die KI darf unsere gesellschaftlichen Versäumnisse nicht wiederholen und einzementieren.“
„Wir brauchen eine KI, die den Menschen ins Zentrum rückt. In diesem Zusammenhang müssen wir uns auch unserer Verantwortung bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten sowie Klimastandards bei der Entwicklung und Programmierung von KI-Systemen bewusst werden. Auch in Bezug auf die Entstehung von geschlechterbezogenen Ungleichheiten aufgrund der männerdominierten KI-Branche müssen wir wachsam sein und mit entsprechenden Gegenmaßnahmen einlenken“, so Bielowski. Sie fordert gezielte Frauenförderung sowie einen Menschen-zentrierten Ansatz in Forschung und Entwicklung.
Hintergrund: Die Abstimmung im EU-Parlament in den zuständigen Ausschüssen LIBE und IMCO ist für Donnerstag, 11. Mai 2023, vorgesehen. Damit fasst das EU-Parlament seine Position, die zuvor monatelang verhandelt wurde. Bis Ende des Jahres sollen die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten abgeschlossen sein. Insgesamt wurden über 3.000 Abänderungsanträge eingereicht, er gilt als der größte Gesetzesvorschlag dieser Legislaturperiode. (Schluss) lp
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