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„profil“: Doskozil: „Ich weiß, dass es geht“

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Der burgenländische Landeshauptmann, Hans Peter Doskozil (SPÖ), spricht im „profil“-Interview ausführlich über seine Erkrankung des Kehlkopfes und die Frage, die in seiner Partei hinter vorgehaltener Hand gestellt wird: Ist er gesundheitlich fit genug für die Spitzenpolitik? „Wenn ich kein politisches Amt ausüben könnte, würde ich hier nicht sitzen“, sagt Doskozil. „Solange ich weiß, dass es geht, wird die Stimme nicht der Grund sein, nicht mehr Politik zu machen.“ Er merke aber auch, „dass das Thema Gesundheit bei mir genutzt wird, um mich in ein gewisses Eck zu stellen. Nach dem Motto: ,Mit seiner Stimme wird er es wohl nicht machen‘“. Das höre er „vom politischen Gegner, aber manchmal wird es mir auch aus der eigenen Partei zugetragen“. Er wundere sich in diesen Fällen, „wie weit man in der eigenen Partei geht“. „Gleichzeitig darf man aber nicht überrascht sein, denn es geht um Macht und Einfluss.“

Seine Erkrankung sei zwar selten, aber ungefährlich. Bei Fernsehdiskussionen oder Reden mit Mikrofon habe er keine Schwierigkeiten, sagt Doskozil. „Ich habe aber unbestritten ein gewisses Problem damit, durch ein Bierzelt zu gehen und mit Leuten zu reden.“ Die Lärmkulisse würde dann Unterhaltungen erschweren. Ändern würde das aber wenig: „Das Instrument ist beeinträchtigt, der Inhalt nicht.“

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