„ASTANA CLUB" FAND IN PARIS WÄHREND DES BESUCHS DES PRÄSIDENTEN KASACHSTANS IN FRANKREICH STATT | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

„ASTANA CLUB“ FAND IN PARIS WÄHREND DES BESUCHS DES PRÄSIDENTEN KASACHSTANS IN FRANKREICH STATT

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Am 29. November stattete der Präsident der Republik Kasachstan, Kassym-Schomart Tokajew, Frankreich einen historischen Staatsbesuch ab und traf sich mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron. Die Präsidenten erörterten die Aussichten für die weitere Entwicklung strategischer Partnerschaften und der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Am selben Tag fand in Paris das Treffen des Astana Club statt, das zur Unterstützung des Präsidentenbesuchs organisiert worden war. Das Treffen drehte sich um das Thema „Groß-Eurasien: Aufbau eines Dialogs im Zeitalter der Unsicherheit".

Die Plattform des Astana Club brachte erneut prominente internationale Persönlichkeiten zusammen, darunter der weltberühmte Ökonom Nouriel Roubini, der ehemaliger Leiter der Bank of Israel und Vorsitzender der Group of Thirty (G30) Jacob Frenkel, der Vorsitzende des Financial Stability Board (FSB) Klaas Knoth, der Nobelpreisträger für den Klimawandel Raek-won Chung und viele andere.

Während der Hauptsitzung wies Prof. Roubini auf die Bedeutung Zentralasiens im Hinblick auf die Fortsetzung einer Politik des Gleichgewichts zwischen den Großmächten hin. „Es ist notwendig, seine Verbündeten zu diversifizieren. Es ergibt keinen Sinn, sich allein auf Russland, China, die EU oder die USA zu verlassen."

In Bezug auf die aktuelle Geopolitik erklärte die ehemalige stellvertretende Assistentin des US-Präsidenten für die nationale Sicherheit, Lisa Curtis : „Bis zu diesem Jahr stellten nur wenige Russlands Einfluss in Zentralasien infrage. Die tektonischen Verschiebungen werfen jedoch sicherlich Fragen auf, ob zentralasiatische Staaten es sich erlauben können, allein von Russland abhängig zu bleiben."

Lisa Curtis ist der Ansicht, dass sich für die Welt eine günstige Gelegenheit eröffnet, stärkere Beziehungen zu dieser Region aufzubauen.

Peter Frankopan, ein bekannter Historiker der Oxford University, stellte fest, dass der Prozess der Deglobalisierung eine neue Anpassung erfordere.

Frankopan betonte: „Zentralasiatische Staaten befinden sich in einer heiklen Nachbarschaft. Die Notwendigkeit, zwischen Moskau und Peking zu manövrieren, zwingt die Länder, bei der Umsetzung der Außenpolitik besondere Ansätze zu verfolgen."

Die Sitzung wurde von Yerzhan Saltybaev, Direktor des Institute of World Economics and Politics, aus Kasachstan moderiert. Er erklärte: „Wir erleben die Entstehung von Eurasien als einem einzigen Wirtschaftsraum, und Zentralasien sowie Kasachstan bietet sich eine großartige Chance, zu einem Knotenpunkt des Kontinents zu werden."

Die Experten betonten, dass der Schlüsselfaktor für die Stabilität in Eurasien die schnelle Lösung des Konflikts in der Ukraine sei. Alle Teilnehmer der Konferenz nahmen insbesondere die enorme Bedeutung und Aktualität des Besuchs des kasachischen Präsidenten in Frankreich in diesem politischen Moment zur Kenntnis.

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