Hammer zu Greenpeace-Umfrage: IV muss aufhören Klimaschutz zu blockieren und Interessen der Unternehmen endlich ernst nehmen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Hammer zu Greenpeace-Umfrage: IV muss aufhören Klimaschutz zu blockieren und Interessen der Unternehmen endlich ernst nehmen

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Wien (OTS) – „Wer in der jetzigen Situation noch immer glaubt, dass die Lösung der multiplen Krisen darin besteht, den Klimaschutz ganz hintenanzustellen, hat nichts verstanden“, sagt Lukas Hammer, Klimaschutzsprecher der Grünen, über das Blockieren und Bremsen der Industriellenvereinigung (IV) beim Klimaschutz und betont: „Wir müssen damit aufhören, Energiekrise und Klimakrise getrennt voneinander zu betrachten. Anstatt nur kurzfristige Krisenbekämpfung zu betreiben, sollten wir das Problem an der Wurzel packen: Wir müssen raus aus der Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten und gleichzeitig den Klimaschutz als oberste Priorität anerkennen.“

In dem erst kürzlich bekannt gewordenen „IV-Spickzettel“ wünscht sich die Industriellenvereinigung eine „Vollbremsung“ beim Klimaschutz und spricht sich für eine Aufweichung wichtiger Gesetzesvorhaben aus, die wesentlich zu mehr Klimaschutz und Unabhängigkeit von Energieimporten beitragen sollen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat nun 20 Unternehmen gefragt, wie sie dazu stehen. Die Antworten zeigen laut Hammer ganz klar: „Die Unternehmen bekennen sich zu den Klimazielen der EU und wollen Teil dieses großen wirtschaftlichen Transformationsprozesses sein, vor dem wir gerade stehen.“

„Die Klimakrise stellt uns vor eine der größten, wenn nicht die größte Herausforderung unserer Zeit. Wir spüren heute was uns das jahrzehntelange Vernachlässigen von Klimaschutz in Österreich gebracht hat. Es ist an der Zeit, dass auch die Industriellenvereinigung erkennt, dass ohne wirksamen Klimaschutz für die Wirtschaft massive Kosten und Verluste von Arbeitsplätzen entstehen werden“, sagt Hammer und fordert: „Die IV muss endlich der Realität ins Auge sehen: Die Unternehmen sind bereit für eine Transformation. Es ist an der Zeit, dass das auch die Branchenvertretung einsieht und tatsächlich die Interessen der Unternehmen vertritt.“

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