Gesundheitsminister Mückstein zum Weltkrebstag: Vorsorge rettet Leben
Wien (OTS/BMSGPK) – Jährlich erkranken in Österreich etwa 42.000 Menschen an Krebs, rund 21.000 sterben an den Folgen einer Krebserkrankung. Damit stellen bösartige Tumorerkrankungen, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Todesursache dar. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unterstützen die Früherkennung und verbessern die Behandlungs- und Heilungschancen. „Mein Appell als Gesundheitsminister und auch als Arzt: Bitte gehen sie zur Vorsorgeuntersuchung! Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen wird in den nächsten Jahren weiter steigen, denn die Menschen leben länger – und die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken steigt mit dem Alter. Wir wissen, dass während der Pandemie die Vorsorgeuntersuchungen weniger in Anspruch genommen worden sind. Also nutzen Sie den Frühling, holen Sie ihre Untersuchungen nach“, appelliert Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein am heutigen Weltkrebstag.****
Eine wesentliche Möglichkeit, schneller zu neuen Behandlungsmethoden zu kommen, bestehe, so der Gesundheitsminister, in einer verstärkten internationalen Vernetzung im Forschungsbereich:
Zur Weiterentwicklung der Krebsvorbeugung, Behandlung und Nachsorge trägt in hohem Maß auch die österreichische Beteiligung an internationalen Initiativen wie dem „Europe‘s Beating Cancer Plan“ und der „Mission Cancer“ auf Ebene der Europäischen Union bei. „Die Schwerpunkte dieser Aktivitäten bestätigen unseren österreichischen Weg und stärken zudem Austausch und Vernetzung gerade auch im Bereich der Forschung. Dies stärkt die Chancen auf weitere Behandlungsfortschritte, die allen Menschen in Österreich zugutekommen“ erläutert Mückstein. Seit dem Vorjahr ist darüber hinaus ein Screening-Komitee auf onkologische Erkrankungen im Einsatz, das den Gesundheitsminister in Hinblick auf nationale Screening-Strategien berät und dadurch zur Verbesserung der Früherkennung in Österreich beiträgt.
„Als Gesundheitsminister ist es auch meine Aufgabe, die Vorsorge laufend zu verbessern und zur qualitätsgesicherten Versorgung und Rehabilitation beizutragen. Ein großes Ziel meiner Amtszeit ist es, einen Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem einzuleiten: Hin zu mehr Vorsorge, weg von der Reparaturmedizin“, unterstreicht Mückstein.(schluss)
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