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FPÖ – Hofer: Wie tief steckt die Sozialdemokratie im Bankenskandal?

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Wien/Eisenstadt (OTS) – Nach nur einem Tag Bedenkzeit hat die SPÖ Burgenland entschieden, die von der FPÖ geforderte Ehrenerklärung im Zusammenhang mit dem Skandal rund um die Commerzialbank nicht abgeben zu wollen. Für den burgenländischen FPÖ-Landesobmann und FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer ist das eine verheerende Optik:
„Offenbar gibt es eine tiefe Verwicklung der Landespolitik im Bankenskandal. Hier gibt es eine Menge aufzuarbeiten – beginnend vom einem offenbar fachlich ungeeigneten Aufsichtsrat der Bank bis hin zu hartnäckigen Gerüchten, wonach prominente SPÖ-Politiker noch rechtzeitig vor der Schließung der Bank ihre Gelder in Sicherheit gebracht haben sollen.“

Diese Verdachtslage zu bestätigen scheint der heute erschienene Artikel der Tageszeitung „Kurier“, wonach das Regionalmanagement Burgenland (RMB) nur wenige Stunden vor der Schließung der Bank noch 1,2 Millionen Euro aus der maroden Commerzialbank gerettet haben soll. Auch der zurückgetretene SPÖ-Landesrat Christian Illedits habe demnach Verbindungen zum RMB unterhalten. Hofer: „Das kann kein Zufall sein. Hier wurde offenbar an einige wenige Informationen weitergeleitet – vergleichbar mit einem Insiderhandel an der Börse. Mit dieses Tipps konnten einige offenbar noch ihre Ersparnisse retten.“

Norbert Hofer fordert daher eine Veröffentlichung, welche politischen Funktionäre ihr Vermögen kurz vor der Schließung der Bank noch abgehoben haben. „Die Gerüchte, die immer wieder an uns herangetragen werden, beinhalten prominente Namen und durchwegs Summen im sechsstelligen Bereich. Es entsteht der Anschein, wonach es sich manche offenbar noch richten konnten, während viele Privatpersonen und Wirtschaftstreibende von der Bankpleite eiskalt erwischt wurden und nun vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Daher ist eine umfassende Aufarbeitung der Geschehnisse dringend notwendig“, so Hofer.

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