NÖ Grüne fordern Erhalt der Neurologie am Landesklinikum Mauer | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

NÖ Grüne fordern Erhalt der Neurologie am Landesklinikum Mauer

0 224

St. Pölten (OTS) – Die Landesgesundheitsagentur hatte vorigen Freitag völlig überraschend angekündigt, die neurologischen Abteilungen des LK Mauer ins LK Amstetten und LK Melk abzusiedeln. Das bedeutet zugleich eine Reduktion der Neurologiebetten.

„Das Ende der Neurologie in Mauer würde das Ende der Versorgungssicherheit für die Menschen in unserer Region bedeuten, das kann ich als Vizebürgermeister nicht hinnehmen“, sagt Dominic Hörlezeder und fügt hinzu: „Es geht bei dieser Schließung nicht nur um die Bettenstationen, sondern auch um wichtige Untersuchungen, die von der Neurologie für Patientinnen und Patienten anderer Abteilungen von Mauer durchgeführt werden. Die Betroffenen müssten dann zu Untersuchungen in andere Krankenhäuser gebracht werden. Ich halte das Ganze für plan- und sinnlos. Ernüchternd und beschämend zugleich ist für mich die Tatsache, dass es einen einstimmigen Regierungsbeschluss für dieses Vorhaben gibt, sprich ÖVP, SPÖ und FPÖ diese katastrophale Entwicklung zu verantworten haben. Wenn LR Königsberger-Ludwig argumentiert, sie sei ja nicht für die Kliniken verantwortlich, ist das das eine, wenn sie aber aktiv für die Schließung stimmt, das andere – das Unentschuldbare!“

Bei einem runden Tisch in Amstetten besprachen Vzbgm. Hörlezeder und LAbg. Moser die Problematik mit Bürgermeister Christian Haberhauer, Ortsvorsteher Manuel Scherscher und Betriebsrat Wolfgang Schoder. Einen klaren Konsens gibt es selbstverständlich innerhalb der schwarz-grünen Stadtregierung. Eine Schließung der Neurologie muss unter allen Umständen verhindert werden.

Gesundheitssprecherin Silvia Moser: „Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass gut funktionierende Gesundheitsstrukturen scheinbar willkürlich zerstört werden!“ Die Vorgehensweise der Landesgesundheitsagentur hält Moser für untragbar. „Weder die Belegschaft noch die politisch Verantwortlichen der Region waren eingebunden, weder die Hintergründe noch die Ziele sind kommuniziert worden. Die Intransparenz der NÖ Landesgesundheitsagentur ist ärger als befürchtet!“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Die Grünen im NÖ Landtag

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.