Claudia Laschen (SPÖ) ad Gastro-Rauchverbot: Persönliche Freiheit endet, wo Mitmenschen geschädigt werden! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Claudia Laschen (SPÖ) ad Gastro-Rauchverbot: Persönliche Freiheit endet, wo Mitmenschen geschädigt werden!

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Wien (OTS/SPW-K) – „Heute schon findet ein Rauchverbot in der Gastronomie große Zustimmung. Hunderttausende haben bereits die Unterstützungserklärung unterschrieben. Manche Menschen halten ein Gastro-Rauchverbot für Bevormundung. Die persönliche Freiheit würde eingeschränkt werden. Richtig ist, dass persönliche Freiheit dort endet, wo Mitmenschen geschädigt werden. Deshalb ist ein Rauchverbot in der Gastronomie das Gebot der Stunde“, so SPÖ-Abgeordnete Claudia Laschan heute in der Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats.

„Waren wir aber nicht schon so weit? Ja, das Gastro-Rauchvervot gab es bereits. Die damalige Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser war sehr engagiert und legte einen Gesetzesentwurf im Jahr 2015 vor. Dieser wurde im Ministerrat beschlossen und sollte mit Beginn 2018 in Kraft treten. Was dann geschah sucht seinesgleichen. Kaum war die schwarz-blaue Bundesregierung im Amt, wurde zum Nachteil der Menschen in der Gastronomie, dieses Gesetz von ÖVP und FPÖ gekippt“, erinnert die SPÖ-Gemeinderätin.

In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche krebserregende Substanzen aus dem Verkehr gezogen. Und das unter großem Applaus. Laschan gibt zu bedenken, dass immer wieder Gesetze, die zum Schutz der Menschen eingeführt wurden seinerzeit zu Diskussionen führten. „Die Gurtepflicht, die das eigene Leben schützt, war lange Zeit sehr umstritten. Heute stellt den Nutzen niemand mehr in Frage“, führt Laschan aus.

Rauchverbot im öffentlichen Verkehr bereits lang anerkannt=

Das Rauchverbot würde in Flugzeug, Bahn und Bus mittlerweile nicht nur akzeptiert werden, sondern auch geschätzt. „Früher drangen auch aus Sozialräumen in Krankenhäusern die Nebelschwaden bis in die Behandlungszimmer. Das war nicht nur störend, es beeinträchtigte Patientinnen und Patienten mit Chemotherapie massiv. Dass Passivrauchen Schaden zufügt, ist bewiesen.

Nicht so bekannte Nachwirkungen gesundheitliche
Auswirkungen=

Dass Rauchen schadet und Lungenkrebs auslöst ist mittlerweile in den Köpfen der Menschen verankert. Dass aber auch die Aterien verengen und verkalken ist weniger bekannt. Herzinfarkt und Schlaganfall können Folgen sein. „Das führt zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und verkürzt die Lebenserwartung ebenfalls“, stellt Laschan klar. Die Medizinerin Laschan geht auch auf weitere Auswirkungen ein: „Die vaskuläre Demenz ist eine sehr häufige Demenzart. Die Ursache hierbei liegt an den Durchblutungsstörungen im Gehirn. Auslöser hierfür kann auch eine Gefäßverengung durch das Rauchen sein.“

„Übernehmen Sie Verantwortung! Das Gastro-Rauchverbot ist notwendig und gut. Ich bin sicher, das wäre ein großer Schritt im Sinne aller Menschen in unserem Land. Unterschreiben Sie das Volksbegehren“, fordert die SPÖ-Abgeordnete auf.

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