GEM-Report zeigt, dass die meisten Unternehmer Unternehmen gründen, weil sich Gelegenheiten bieten, nicht aus Notwendigkeit | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

GEM-Report zeigt, dass die meisten Unternehmer Unternehmen gründen, weil sich Gelegenheiten bieten, nicht aus Notwendigkeit

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Kapstadt, Südafrika (ots/PRNewswire) – Die „2017/18 Global Entrepreneurship Monitor“-Berichte (GEM) zeigen, dass Unternehmertum weltweit stabil bleibt und opportunistisches Unternehmertum überwiegt.

Robuste 74 Prozent der Unternehmer weltweit gründen Unternehmen bzw. nehmen eine neue Geschäftstätigkeit auf, weil sich Gelegenheiten bieten, nicht aus Notwendigkeit. So lautet das Fazit des globalen Berichts des „Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2017/18“, der im Februar mit den Sponsoren Babson College (http://www.babson.edu/Acade mics/faculty/Pages/undergraduate-dean.aspx), Universidad Del Desarrollo (https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiIpO_sg-rRAhUB7oMKHT0GA98QFggbMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.udd.cl%2F&usg=AFQjCNGijH67w3cI4gkS6TlBzpFjBR0JaQ&sig2=ULc0LC4wPHLZMm8M_jbdVw&bvm=bv.145822982,d.eWE), Universiti TunAbdul Razak (https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjEnID0g-rRAhWC54MKHfl8DfoQFggbMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.unirazak.edu.my%2F&usg=AFQjCNGruVjlTmESHB3A6d-C6sVffHElvw&sig2=t9gSu0E5SsQhs9Y0qwKvRw&bvm=bv.145822982,d.eWE) undKorea Entrepreneurship Foundation
(http://www.koef.or.kr/koef/kef/main/main.do) veröffentlicht wurde.

(Logo: https://mma.prnewswire.com/media/655228/GEM_Logo.jpg )

„Es besteht häufig die irrige Annahme, dass Notwendigkeit die meisten Unternehmer in Regionen wie Afrika oder Lateinamerika antreibt. Die Wahrheit ist jedoch, dass Gelegenheiten ganz eindeutig der häufigste Treiber in fast jeder Volkswirtschaft sind, in denen wir 2017 Umfragen durchgeführt haben,“ so Mike Herrington Executive Director von GEM. „Dieses Ergebnis bleibt unverändert einheitlich – GEM hat in den letztes Jahren ein stabiles Verhaltensmuster vorgefunden.“

54 Volkswirtschaften nahmen an der jährlichen GEM-Umfrage teil, was 68 % der Weltbevölkerung und 86 % des Weltbruttosozialproduktes entspricht. Im 19. Jahr in Folge dient der Bericht wiederum als größte Einzelstudie über Unternehmer weltweit.

Folgende Ergebnisse hat der GEM-Bericht für 2017/18 zutage gefördert:

Unternehmerische Initiativen im Gründungsstadium (Early-Stage Entrepreneurial Activity (TEA)) – wobei Unternehmer aufgrund von Notwendigkeit sowie Gelegenheit gemessen werden – sind in Lateinamerika und der Karibik (LAC) am höchsten, wo fast ein Fünftel der Erwachsenen im arbeitsfähigen Alter mit unternehmerischen Initiativen im Gründungsstadium beschäftigt waren. Der TEA-Anteil ist mit 8 Prozent in Europa am niedrigsten.

Während Unternehmertum basierend auf Möglichkeiten, etwas zu verbessern, in allen Wirtschaftssystemen außer Indien vorherrscht, berichten Wirtschaftssysteme mit besserer wirtschaftliche Entwicklung allgemein von eher gelegenheitsbasiertem Unternehmertum und mehr Innovation (gemessen daran, in welchem Maße Unternehmer neue Produkte einführen, die allen oder einigen Kunden unbekannt sind und die nur von wenigen oder keinen Mit-Wettbewerbern angeboten werden). Regional gesehen führt Nordamerika 2017/18 den Motivationsindex mit 5,2 Unternehmern, die auf eine Verbesserung aus sind, pro einem auf notwendigkeitbasierten Unternehmer an. Afrika weist das geringste Verhältnis mit nur 1,5 auf. Andere regionale Quoten in absteigender Reihenfolge sind: Europa 3,4; Asien/Ozeanien 3,2; LAC 2,2.

Nordamerika ist auch die Region mit dem höchsten Verhältnis von Unternehmern (29,5 %), die hoffen, innerhalb der nächsten fünf Jahre sechs oder mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Die Region mit der niedrigsten Bewertung ist Afrika, wo nur 17 Prozent der Unternehmer innerhalb der nächsten fünf Jahre sechs oder mehr Arbeitsplätze zu schaffen planen.

LAC und Nordamerika weisen den höchsten Anteil an Unternehmerinnen auf (17 % bzw. 13 %). Diese beiden Regionen weisen auch den höchsten Anteil an jugendlichen Unternehmern auf (17 % bzw. 14 %). Der niedrigste Anteil an Frauen und jugendlichen Unternehmern findet man in Europa (6 % bzw. 7 %).

Ein starkes Druckmittel zur Strategieentwicklung

Laut Herrington bleiben Unternehmertum und Innovation die wichtigsten Ansatzpunkte, um Arbeitsplätze zu schaffen und zum Wirtschaftswachstum beizutragen. Die GEM-Daten leisten weiterhin weltweit einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung der Politik.

GEM verfolgt 12 Unternehmens-Ökosystem-Komponenten, die als die wichtigsten Katalysatoren zum Aufbau eines stimulierenden Umfelds für Unternehmer und solche mit unternehmerischen Absichten angesehen werden. Insgesamt gesehen hat Nordamerika das beste unternehmerische Umfeld und Afrika das ungünstigste.

Änderungen im unternehmerischen Umfeld geschehen normalerweise langsam. Man sieht es jedoch als positives Zeichen, dass unter den effizienz- und innovationsgetriebenen Volkswirtschaften, die an der GEM-Umfrage 2016 und 2017 teilnahmen, die meisten unternehmerischen Bedingungen gleich blieben oder sich nur geringfügig verbesserten. Unter den 25 effizienzgetriebenen Wirtschaftssystemen konnte man zwischen 2016 und 2017 kleine Verbesserungen bei der Unternehmensfinanzierung, bei behördlichen und Ausbildungsbedingungen beobachten. Sowohl Regierungspolitik und -programme erhielten 2017 bessere Bewertungen, ebenso Unternehmerausbildung, sowohl während als auch nach der Schule.

Um ein Exemplar des „2017/8 GEM Global Report“ mit Details zu einzelnen Wirtschaftsstatistiken und regionalen Durchschnitten herunterzuladen, bitte hier klicken
(http://gemconsortium.org/report/50012).

Zusätzliche Informationen, einschließlich der zusammenfassenden Infografiken und Kommentare auf Social Media finden Sie auf:
http://rothko.co.za/gem-global-report-2017-18/

Über Global Entrepreneurship Monitor (GEM)

Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) (http://www.babson.edu/acad emics/centers/blank-center/global-research/gem/pages/home.aspx) wurde 1999 als Joint Venture zwischen Babson College und der London Business School aufgebaut. Angefangen mit 10 teilnehmenden Volkswirtschaften wurde das Projekt bis auf 73 Volkswirtschaften bei der Umfrage 2014 erweitert. GEM ist einzigartig, da er anders als andere unternehmerische Datensets, die neuere und kleinere Unternehmen messen, das Verhalten von Einzelpersonen in Bezug auf die Gründung und das Management von Unternehmen studiert. Die GEM-Forscherteams der teilnehmenden Volkswirtschaften sind Mitglieder eines exklusiven Forschungsprojekts, das Zugang zum kollektiven Wissen von einigen der weltweit renommiertesten Forscher und Einrichtungen auf dem Gebiet der Unternehmensforschung bietet. Folgen Sie GEM auf Twitter (https://twitter.com/GEMNOW).

Herausgegeben von Rothko im Auftrag von Global Entrepreneurship Monitor.

Um ein Interview zu vereinbaren, kontaktieren Sie bitte Michelle Ford michelle@rothko.co.za, +27-21-448-9457

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