„Super Searchers“: dpa und Deutscher Bibliotheksverband bieten ab März Trainings für Bibliotheken und Schulen in Informationskompetenz an
Wie lassen sich verlässliche Informationen im Netz schneller finden und einordnen? Wie können Bibliotheken und Schulen Menschen dabei unterstützen, Falschbehauptungen zu erkennen und KI-generierte Inhalte kritisch zu prüfen? Antworten darauf geben die ersten Online-Trainings des Programms „Super Searchers“, die am 18. März 2026 starten.
Die dpa und der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) setzen das von Google initiierte Programm in Deutschland gemeinsam um. Das Angebot richtet sich insbesondere an Bibliotheksmitarbeitende, Lehrkräfte und Fachleute aus dem pädagogischen Bereich. Ziel ist es, sie im Sinne eines Train-the-Trainer-Ansatzes zu qualifizieren, damit sie ihr Wissen praxisnah und niedrigschwellig an unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen weitergeben können.
Im Mittelpunkt der kostenfreien Online-Seminare stehen Suchsicherheit bei der Online-Recherche, die kritische Bewertung von Quellen sowie Strategien zum Erkennen von Falschinformationen. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen rund um KI-gestützte Suchanwendungen thematisiert und in praktische Übungen eingebunden.
Zum Auftakt sind mehrere Webinar-Termine geplant; weitere folgen im Frühjahr und Sommer. Neben den Live-Seminaren erhalten Teilnehmende Zugang zu Präsentationen, didaktischen Hinweisen, Handouts und weiterführenden Materialien, die sie für eigene Schulungen nutzen können.
Die Online-Seminarreihe startet am Mittwoch, 18. März 2026. Weitere Termine, Informationen zur Anmeldung sowie alle Praxismaterialien sind abrufbar unter: https://www.dpa.com/de/super-searchers
Über „Super Searchers“
„Super Searchers“ ist eine von Google im Jahr 2022 ins Leben gerufene Informationskompetenzinitiative, die bereits in mehreren Ländern, darunter den USA, Großbritannien und Indien, umgesetzt wurde. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen dabei zu unterstützen, Informationen online kritisch zu bewerten, die Glaubwürdigkeit von Quellen zu prüfen und KI-generierte Inhalte einzuordnen.
dbv
Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) vertritt mit seinen mehr als 2.000 Mitgliedern bundesweit über 8.000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten. Sein zentrales Anliegen ist es, Bibliotheken zu stärken, damit sie allen Bürger*innen freien Zugang zu Informationen ermöglichen. Der Verband setzt sich ein für die Entwicklung innovativer Bibliotheks-leistungen für Wissenschaft und Gesellschaft. Als politische Interessensvertretung unterstützt der dbv die Bibliotheken insbesondere auf den Feldern Informationskompetenz und Medienbildung, Leseförderung und bei der Ermöglichung kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe für alle Bürger*innen.
dpa
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