FPÖ – Kolm: „Zwei Prozent Inflation sind kein Grund zum Jubeln – Österreich liegt weiter über vielen EU-Staaten“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FPÖ – Kolm: „Zwei Prozent Inflation sind kein Grund zum Jubeln – Österreich liegt weiter über vielen EU-Staaten“

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„Seit über drei Wochen befindet sich nun schon die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition in einem regelrechten Freudentaumel ob der gesunkenen Inflation in Österreich, obwohl sich die Preise weiterhin auf einem Rekordniveau befinden und die Menschen keinerlei echte finanzielle Entlastung verspüren“, erklärte heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm zur aktuellen Inflationsrate von zwei Prozent laut Statistik Austria.

Die zwei Prozent Inflation im Jänner seien vor allem auf einen Basiseffekt zurückzuführen und bedeuteten keineswegs, dass sich die Regierung auf einem wirtschaftspolitischen Erfolgskurs befinde. „Ein einzelner Monat macht noch keinen Trend. Der aktuelle europaweite Disinflationstrend ist in erster Linie eine Folge der Geldpolitik in der Eurozone und nicht das Verdienst von ÖVP-Kanzler Stocker, SPÖ-Vizekanzler Babler oder von NEOS-Chefin Meinl-Reisinger“, erklärte Kolm.

Ein Blick auf den internationalen Vergleich zeige deutlich, dass Österreich weiterhin hinterherhinke: Frankreich liege bei 0,4 Prozent, Italien und Finnland bei rund einem Prozent und Belgien bei etwa 1,4 Prozent Inflation. „Österreich liegt mit zwei Prozent weiterhin darüber. Hier spricht die Statistik eine klare Sprache – strukturelle Verbesserungen durch diese Regierung sind aber nicht erkennbar“, betonte Kolm.

Für viele Haushalte bleibe die Realität unverändert: Lebensmittel, Energie, Mieten und Dienstleistungen bewegten sich weiterhin auf einem historisch hohen Preisniveau. „Die Regierung versucht, den Österreichern Sand in die Augen zu streuen, indem sie eine sinkende Inflationsrate als großen Erfolg verkauft. Tatsache ist aber: Die Preise gehen nicht zurück, sie steigen lediglich langsamer und das nach massiven Belastungswellen der vergangenen Jahre.“

Zudem gingen die Investitionen zurück, und die Bauwirtschaft befinde sich weiterhin im Tiefflug. „Während die Regierung sich selbst feiert, kämpft die Wirtschaft mit schwacher Nachfrage, hohen Kosten und wachsender Unsicherheit. Das ist die Realität, die Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co bewusst verschweigen“, kritisierte Kolm.

Die FPÖ fordert daher eine echte Entlastungspolitik: Senkung von Steuern und Abgaben, konsequente Standortstärkung und ein Ende der Belastungsspirale. „Was die Menschen brauchen, sind reale Einkommenszuwächse sowie spürbare Entlastungen und keine statistischen Schönfärbereien“, so Kolm.

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