FOPI wählt Ute Van Goethem zur neuen Präsidentin
Nach dem Wechsel von Leif E. Moll zu Merck in der Schweiz hat das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) gestern die AbbVie-Geschäftsführerin Mag. Ute Van Goethem zur Präsidentin des Verbands gewählt.
„Ute Van Goethem ist nicht nur dank ihrer internationalen Erfahrung, ihres Weitblicks und ihrer Fähigkeiten, tragfähige Netzwerke zu knüpfen, eine ideale Besetzung für diese Funktion“, freut sich Leif Moll. „Sie hat auch die inhaltlich fokussierte Positionierung des FOPI im letzten Jahr als Vizepräsidentin mitgeprägt. Für mich ist nach mehr als fünf Jahren Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Es war außerordentlich bereichernd, an der Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitssystems mitzuwirken, den Wert von Innovation ins Zentrum zu rücken und Patient:innen mit neuen Therapien oder Versorgungslösungen Hoffnung zu schenken.“
„Das heimische Gesundheitssystem ist im Umbruch, und alle Stakeholder sind jetzt gefordert, mit klugen Konzepten und kreativen Ideen ein ‚System der Zukunft‘ zu formen, das allen Menschen gerecht wird“, betont die gebürtige Oberösterreicherin Ute Van Goethem. „Innovation spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn sie bringt Betroffenen und deren behandelnde Mediziner:innen neue Therapieoptionen, und sie kann auch volkswirtschaftlich positive Effekte bewirken.“
Deshalb werde sie – gemeinsam mit Vize-Präsident George Tousimis, Generalsekretärin Astrid Jankowitsch, Vize-Generalsekretärin Daniela Habith und einer/m neu zu wählenden Vizepräsident:in – den eingeschlagenen Kurs des FOPI fortsetzen.
„Als Präsidentin werde ich mich dafür einsetzen, Österreich als Standort für klinische Forschung zu stärken. Österreich hat derzeit in vielen Bereichen eine gute Gesundheitsversorgung. Diese gilt es zu halten und zu verbessern, doch dafür müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Mein zentrales Anliegen ist, den frühzeitigen Zugang zu innovativen Arzneimitteln und die Vielfalt der verfügbaren Medikamente zu erhalten. Denn oft reicht ein Produkt pro Wirkstoffklasse nicht aus, um die besten Behandlungsergebnisse zu erzielen. Die bestmögliche Therapie kann jedoch nur dann genutzt werden, wenn sie für die Patient:innen zugänglich ist. Dafür müssen Erstattungspolitik und Standortpolitik optimal zusammenspielen. Österreich braucht die Innovation und auch die klinische Forschung. In innovative Arzneimittel zu investieren bedeutet letztlich, in Österreich als Standort, seine Wettbewerbsfähigkeit und vor allem in die Qualität der Versorgung der Österreicher:innen zu investieren“, erklärt Ute Van Goethem ihre Schwerpunkte.
Ute Van Goethem ist seit Jänner 2025 hauptberuflich Geschäftsführerin von AbbVie in Österreich und verantwortete davor als Commercial Director Oncology den gesamten Bereich bei AbbVie in Europa.
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