„Report“ über das „Ende der Harmonie?“
Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 24. Februar 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:
Ende der Harmonie?
Zum Jahrestag der Dreierkoalition wird der Ton zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zunehmend rauer. Bundeskanzler Christian Stocker fordert unabgesprochen eine Volksbefragung zum Bundesheer, die SPÖ kontert mit einer Volksbefragung zur Erbschaftssteuer, und NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr will die Volksschule verlängern und Latein kürzen. Gemeinsam gelungene Erfolge, wie etwa die Senkung der Mehrwertsteuer auf manche Lebensmittel oder die Industriestrategie, gehen dabei unter. Wie bewertet die Parteibasis die Leistungen der eigenen Partei, und warum kommt die Regierung nicht aus ihrem Umfragetief raus? Eine Reportage von Martin Pusch und Miriam Ressi.
Dazu Live im Studio: Neos-Klubobmann Yannick Shetty
Legal, illegal, egal – Bringen verbotene Online-Casinos das Glücksspielmonopol zu Fall?
Eigentlich dürfte es in Österreich nur ein einziges Casino im Internet geben – Stichwort: Glücksspiel-Monopol. Tatsächlich tummeln sich aber hunderte nicht zugelassene Plattformen im Netz: die meisten von ihnen ignorieren österreichische Gerichtsurteile, ein paar dutzend dieser in Österreich verbotenen Casinos zahlen sogar Steuern für ihre illegalen Geschäfte. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass die Dreier-Koalition im Zuge der aktuell laufenden Verhandlungen zu einer Glücksspielreform den illegalen Anbietern eine Chance auf Lizenzen geben könnte. Denn während ÖVP und NEOS schon länger offen für mehrere Online-Glücksspiellizenzen wären, zeigt nun auch die SPÖ im „Report“-Interview neben ihren Forderungen eines schärferen Spielerschutzes erstmals Gesprächsbereitschaft. Steht damit das Ende des Glücksspielmonopols bevor? Patrick Gruska und Emanuel Liedl berichten.
Ausgescrollt – werden TikTok und Co verboten?
Sie sollten harmlose Unterhaltung bieten und wurden zum ausgewachsenen Gesundheitsrisiko. Social-Media-Apps wie TikTok, Snapchat und Instagram ziehen immer jüngere User:innen in ihren Bann und fluten sie mit bedenklichen Inhalten in Endlosschleife. Das fördert psychische Erkrankungen wie Stress, Ängste und Suchtverhalten. Australien hat im Dezember als erster Staat die Konsequenzen gezogen und ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige verhängt. Scheinbar mit Erfolg, denn die großen IT-Konzerne löschten daraufhin die Profile von 4,7 Millionen Teenagern. Die EU kommt nur langsam in die Gänge. Jetzt preschen einzelne Mitgliedsstaaten wie Frankreich, Dänemark oder Spanien vor. Auch in Österreich soll bis zum Sommer ein Gesetz kommen, das Jugendliche schützen soll. Aber was ist die richtige Altersgrenze? 14, 15, 16 oder gar älter? Jugendpsychiater:innen, Datenschützer:innen, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen – jeder würde die Grenze woanders ziehen – natürlich auch die Kinder selbst. Laura Franz und Sabina Riedl berichten.
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