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Koza/Grüne: Soziale Gerechtigkeit heißt, Superreiche fair zu besteuern

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Anlässlich des Internationalen Tags der sozialen Gerechtigkeit fordert der Sozialsprecher der Grünen, Markus Koza, einmal mehr einen fairen Beitrag der Superreichen zur Budgetkonsolidierung. „Von sozial gerechtem Sparen der Bundesregierung kann derzeit keine Rede sein. Während bei Familien, Arbeitslosen und Menschen mit geringem Einkommen rigoros gekürzt wird, bleiben Millionenerbschaften weiterhin unangetastet“, kritisiert Koza.

Die Abschaffung des Klimabonus, das Aussetzen der Inflationsanpassung bei Familienleistungen sowie Verschärfungen in der Sozialhilfe träfen vor allem einkommensarme Familien, Alleinerzieher:innen und Menschen in Arbeitslosigkeit. „Diejenigen, die ohnehin wenig haben, zahlen durch die Maßnahmen der Bundesregierung drauf – während die breitesten Schultern nichts beitragen. Das ist weder fair noch sozial ausgewogen.“

Zahlreiche Sozialorganisationen warnen derzeit vor massiven Folgekosten durch die Kürzungen im Sozialbereich. Investitionen in Armutsbekämpfung und soziale Sicherheit seien keine Belastung, sondern Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität. „Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass starke Schultern mehr tragen. Österreich braucht keine Sparpolitik zulasten der Schwächsten, sondern endlich eine gerechte Beteiligung der Superreichen“, betont Koza.

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