VPNÖ-Lobner: Neues „Mittleres Management“ an Schulen wird Lehrkräfte & Direktoren entlasten
„Die geplante Einführung eines Mittleren Managements an Österreichs Schulen ab dem Schuljahr 2026/27 ist ein wichtiger und richtiger Schritt zur Entlastung unserer Bildungsstandorte, der Direktorinnen und Direktoren sowie der Lehrkräfte. Gleichzeitig halten wir fest: Ohne unseren konsequenten Einsatz wäre es nicht gelungen, eine ausgewogene Ressourcenverteilung zwischen Stadt und Land sicherzustellen. In jüngster Vergangenheit bestand immer wieder die Gefahr, dass zusätzliche Mittel überproportional in den urbanen Raum – insbesondere nach Wien – geflossen wären. Wir haben uns mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass auch Schulen im ländlichen Raum fair berücksichtigt werden. Erstmals ist der Bildungsminister für den ganzen Bildungsstandort Österreich da und nicht nur für Wien-Probleme“, so Bildungssprecher René Lobner. „Gerade kleinere und mittlere Schulstandorte in den Regionen stehen vor besonderen Herausforderungen: sinkende Schülerzahlen, steigende administrative Anforderungen, zunehmende Heterogenität sowie begrenzte personelle Ressourcen. Das nun vorgesehene Modell mit nach Schulgröße gestaffelten Wochenstunden ist daher ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist jedoch, dass diese Ressourcen nicht nur theoretisch vorgesehen, sondern in der Praxis auch tatsächlich flächendeckend wirksam werden.“
„Unser politischer Zugang ist klar: Schulen brauchen Unterstützung – und zwar überall im Land. Bildungsqualität darf keine Frage der Postleitzahl sein. Es geht nicht darum, einzelne Regionen gegeneinander auszuspielen, sondern um faire Chancen für alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig davon, ob sie in einer Landgemeinde oder in einer Großstadt zur Schule gehen. Im Zusammenhang mit der angekündigten Fachkräftestrategie wird einmal mehr deutlich: Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn wir die Fachkräfte von morgen sichern wollen, müssen wir heute in starke Schulstandorte investieren – und zwar im gesamten Bundesgebiet. Der ländliche Raum ist dabei kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Wirtschafts- und Lebensstandortes. Wir werden auch weiterhin darauf achten, dass neue Initiativen und Ressourcen gerecht verteilt werden. Unser Ziel bleibt ein Bildungssystem, das alle Regionen stärkt, Schulleitungen entlastet und Lehrkräfte in ihrer wichtigen Arbeit unterstützt“, so Lobner abschließend.
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