Poljak (SPÖ): Wien gießt Zukunft: Mehr Qualität im Kindergarten durch multiprofessionelle Teams
In der Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats hat SPÖ-Gemeinderat und Jugendsprecher Nikola Poljak das Vorhaben ‚Wien denkt den Kindergarten neu‘ ausdrücklich begrüßt. „Im Fokus stehen mehr Qualität in der elementaren Bildung, spürbare Entlastung für Pädagog*innen und Assistenzkräfte sowie eine Förderung, die Kinder nicht nach Schema F behandelt, sondern so individuell wirkt wie ein gut gepflegter Garten: Jede Pflanze bekommt genau das, was sie zum Wachsen braucht. Wien, bereits eine der lebenswertesten Städte, arbeitet damit konsequent daran, Lebensqualität für Familien weiter zu stärken“, betont Poljak. Für den Jugendsprecher sind Kindergärten heute weit mehr sind als Betreuungseinrichtungen. Aus seiner Erfahrung als Sozialarbeiter macht er klar, wie entscheidend frühe Unterstützung ist: „Ein Kindergarten ist der erste institutionelle Bildungsort und ein Ort der Prävention. Was wir im Kindergarten nicht frühzeitig erkennen und professionell begleiten, begegnet uns später oft mit deutlich größerer Wucht – in der Schule, in der Jugendhilfe, im sozialen Alltag.“
Herzstück der Weiterentwicklung sind multiprofessionelle Teams. Elementarpädagog*innen leisten Großartiges, können jedoch nicht gleichzeitig Sprachtherapie, Psychologie, Sozialarbeit und Sonderpädagogik abdecken. Zusätzliche Fachkräfte sollen gezielt unterstützen, Kinder ganzheitlich begleiten und das pädagogische Personal nachhaltig entlasten.
„Was unsere Elementarpädagog*innen täglich leisten, ist weit mehr als Betreuung. Sie schenken Kindern Geborgenheit, Orientierung und Vertrauen. Sie begleiten erste Schritte, trocknen Tränen, feiern Fortschritte und legen mit Geduld und Professionalität jenes Fundament, auf dem ein ganzes Leben aufbaut. Frühpädagogik ist kein Nebenschauplatz, sie ist das Herzstück einer gerechten und chancengleichen Gesellschaft. Und gerade weil Ihre Arbeit so viel Wissen, Organisationstalent, Geduld, Empathie und innere Stärke erfordert, gebührt ihnen höchste Wertschätzung“, so Poljak. Er unterstrich, dass multiprofessionelle Teams keine Kür, sondern eine kluge Investition sind: in Chancengerechtigkeit, in Solidarität und in ein Wien, das für jedes Kind verlässliche Startbedingungen schafft.
„Kindergarten neu denken heißt: Qualität vor reiner Verwaltung, Prävention vor späterer Reparatur, Teamarbeit statt Überforderung Einzelner. Unsere Aufgabe als Stadt ist, Strukturen zu schaffen, in denen jedes Kind unabhängig von Herkunft oder Startbedingungen wachsen und sich entfalten kann“, so Poljak abschließend.
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