Grüne Wien/Prack: Neue Zahlen bestätigen Grüne Warnungen – Wien steuert auf massiven Mangel an leistbaren Wohnungen zu | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Grüne Wien/Prack: Neue Zahlen bestätigen Grüne Warnungen – Wien steuert auf massiven Mangel an leistbaren Wohnungen zu

0 63

„Seit Rot-Pink in Wien regiert, gibt es einen alarmierenden Rückgang beim leistbaren Wohnbau. Die Wiener SPÖ ruht sich auf längst vergangenen Lorbeeren aus und sieht seit Jahren nur dabei zu, wie Wien auf eine Wohnungsknappheit zusteuert“, kritisiert Georg Prack, Klubobmann Grüne Wien, anlässlich der heute veröffentlichten Marktdaten im „Wiener Wohnungsmarktbericht 2026“. „Die Zahlen zeigen einmal mehr klar: Die Bauzahlen brechen ein, das Angebot sinkt, die Nachfrage steigt – mit dem Ergebnis, dass die Mieten für die Wiener:innen durch die Decke gehen“, so Prack.

SPÖ und Neos müssen endlich gegensteuern

Schon am 13. Jänner hatten die Wiener Grünen das politische Jahr mit dem Sonderlandtag „Wien droht Wohnungsknappheit“ eröffnet und dabei auf den dramatischen Rückgang bei geförderten Wohnungen, Gemeindebauten und Widmungen für sozialen Wohnbau aufmerksam gemacht. „Wir haben mehrfach eindringlich gewarnt. Jetzt sehen wir schwarz auf weiß, dass sich diese Prognose bestätigt“, hält Prack fest und weiter: „Der starke Rückgang bei Baubewilligungen und Fertigstellungen sowie die prognostizierten Mietsteigerungen sind das nächste deutliche Alarmsignal, dass SPÖ und Neos endlich gegensteuern müssen.“

Die Grünen erneuern daher ihre Forderungen aus dem 5-Punkte-Plan

  1. Konsequenter Widmungsvorrang für sozialen Wohnbau
  2. 25.000 gemeinnützig geförderte Wohnungen und 10.000 neue Gemeindebauwohnungen bis 2030
  3. Mit Leerstands- und Freizeitwohnsitzabgaben leerstehende Wohnungen mobilisieren
  4. Ausnahmslose Zweckwidmung der Wohnförderbeiträge für sozialen Wohnbau
  5. Endlich Tempo bei „Raus aus Gas“ – als Investitionschance für Sanierungen und neuen Wohnraum und damit die Wiener:innen nicht länger von teurer, fossiler Energie abhängig sind.

„Wien war jahrzehntelang Hochburg für leistbares Wohnen. Dieses Erbe haben SPÖ und Neos in den vergangenen Jahren leider verspielt. Diese Untätigkeit hat einen hohen Preis: Die Rechnung, in Form von teuren Mieten, müssen jetzt alle Wiener:innen zahlen“, so Prack abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Grüner Klub im Rathaus

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.