FPÖ – Schnedlitz: „Meinl-Reisinger muss jetzt Opernball-Spesen offenlegen!“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FPÖ – Schnedlitz: „Meinl-Reisinger muss jetzt Opernball-Spesen offenlegen!“

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Während die Teuerung den Österreichern noch immer die Luft zum Atmen nimmt, feierte die politische Elite der Verlierer-Koalition gestern beim Opernball. Besonders im Fokus der Kritik steht dabei der Auftritt von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die sich eine eigene Loge gönnte, statt in der offiziellen Regierungsloge Platz zu nehmen. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz kündigte daher eine umfassende parlamentarische Anfrage an, um die Kosten dieses Abends lückenlos aufzuklären.

Für Schnedlitz sei das Verhalten der NEOS-Spitze ein Schlag ins Gesicht jedes hart arbeitenden Steuerzahlers: „Die Menschen draußen wissen nicht mehr, wie sie durch den Tag kommen sollen und Meinl-Reisinger spielt Ballkönigin auf Staatskosten. Wir wollen jetzt wissen, was dieser Egotrip den Steuerzahler gekostet hat. Von der Einladung über die Visagistin, das Kleid, den Schmuck bis hin zur teuren Frisur – wir verlangen Offenlegung auf Heller und Pfennig. Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler für die persönliche Inszenierung einer Politikerin bluten muss, die sich von Fotografen und Videografen hofieren lässt, während das Land im Chaos versinkt!“

Besonders die Anmietung einer eigenen Loge abseits der Regierungsriege wirft für die Freiheitlichen Fragen auf. In der Anfrage werde man detailliert wissen wollen, warum die vorhandene Infrastruktur nicht gut genug war und ob Vorgänger im Außenressort ebenfalls derartige Extrawürste benötigten. „Offenbar ist man sich in dieser zerstrittenen Verlierer-Koalition schon so spinnefeind, dass man nicht einmal mehr gemeinsam in einer Loge sitzen kann, oder der Frau Meinl-Reisinger ist der Rest der Truppe nicht schick genug. Wir wollen wissen: Wer saß in dieser Loge? Wurden hier auf Steuerzahlerkosten NEOS-Parteigänger, Freunde und Günstlinge durchgefüttert? Wer hat die teure Gastro bezahlt, wer die Ballkarten für die Gäste und die Security?“, so Schnedlitz, der in diesem Zusammenhang an den steuerzahlerfinanzierten Festspielausflug nach Salzburg von NEOS-Staatssekretär Schellhorn im vergangenen Jahr erinnerte.

Die FPÖ ortet eine massive Doppelmoral bei den einstigen „Transparenz-Turbos“ NEOS. „Das ist die typische Arroganz der Macht. Wasser predigen und in der Privat-Loge Champagner trinken. Wir werden ganz genau hinschauen, ob hier Steuergeld für einen pinken Parteievent zweckentfremdet wurde. Die Zeiten, in denen sich diese abgehobenen Politdarsteller auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben machen, müssen endlich vorbei sein!“, betonte Schnedlitz abschließend.

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