Solidarität Israel: Palästinenser-Narrative sind kein Journalismus
Die heute veröffentlichte Kritik pensionierter ORF-Mitarbeitender an der Arbeit ihrer ehemaligen Kollegen in Israel ist ein durchschaubarer und politisch motivierter Angriff auf die journalistische Arbeit des ORF-Teams in Israel. Die Korrespondenten pauschal als „unausgewogen“ und „offensichtlich pro-israelisch“ zu desavouieren, erscheint als ebenso niederträchtig wie entlarvend: Es geht den Unterzeichnern nicht um Objektivität, sondern um die Durchsetzung des eigenen propagandistischen Narratives, so die Initiative “Solidarität Israel” in einer Reaktion auf eine entsprechende Aussendung ehemaliger ORF Journalisten und Aktivisten.
Auffällig ist dabei das demonstrative Lob für Karim El-Gawhary bei gleichzeitiger Abwertung jener ORF-Journalisten, die aus Israel berichten: Offenkundig wird El-Gawhary nicht wegen journalistischer Standards verteidigt, sondern weil seine Berichterstattung aus Sicht der Unterzeichnenden deren Deutungsrahmen besser bedient zu haben scheint – während jene, die objektiv und kritisch aus Israel berichten, pauschal als „pro-israelisch“ diffamiert werden. Wer Medienqualität einfordert, argumentiert mit konkreten Fehlern, belegbaren Auslassungen und überprüfbaren Standards – nicht mit Gesinnungszuschreibungen und Kampagnenrhetorik. Das Durchsetzen von Palästinenser-Narrativen führt jedenfalls nicht zu Journalismus, so “Solidarität Israel” abschließend.
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