Grenzschutzmaßnahmen im Burgenland: Illegale Migration wird weiter gegen Null gedrängt | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Grenzschutzmaßnahmen im Burgenland: Illegale Migration wird weiter gegen Null gedrängt

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„Illegale Migration wird weiter gegen Null gedrängt. Der eingeschlagene Kurs zeigt Wirkung und wird daher konsequent fortgesetzt“, hielt Innenminister Gerhard Karner bei einer grenzpolizeilichen Schwerpunktaktion der Operation Fox im burgenländischen Gattendorf fest.

Innenminister Gerhard Karner, der Leiter des Grenzwesens in der Bundespolizeidirektion, Generalmajor Berthold Hubegger, Landespolizeidirektor Martin Huber und Militärkommandant Gernot Gasser verschafften sich am 10. Februar 2026 einen Überblick über die aktuelle Lage im Rahmen eines Lokalaugenscheins.

Die Operation Fox wurde im Dezember 2022 eingerichtet. Ziel war und ist die Bekämpfung der Schlepperkriminalität und illegalen Migration bereits vor der österreichischen Grenze. Derzeit sind rund 30 speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten an zwei Standorten im Burgenland im Einsatz. Abhängig von der Lage kann die Einheit auf bis zu 60 Kräfte aufgestockt werden. Die Haupteinsatzgebiete liegen in Ungarn und im Burgenland. Bei Bedarf werden auch andere Bundesländer unterstützt.

Im laufenden Jahr soll der Einsatz technischer Ausrüstung weiter verstärkt werden. Dazu zählen insbesondere der intensivere Einsatz von Drohnen, mobilen Herzschlagdetektoren sowie des Autostoppgurt-Systems „Barracuda“, um Schleppungen und illegale Migration frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

Entwicklung der Aufgriffszahlen im Burgenland

Als die Operation Fox im Jänner 2023 startete, wurden im Burgenland noch rund 1.900 Aufgriffe illegaler Migranten erfasst und rund 1.800 Asylanträge gestellt.

Heute, drei Jahre später, ist die Situation eine gänzlich andere: 29 Aufgriffe und keine Asylanträge waren im Jänner 2026 zu verzeichnen.

Auch die Schlepperfestnahmen zeigen die Wirkung der Operation Fox deutlich: 2025 wurden durch die Operation Fox 30 Schlepper auf ungarischem Staatsgebiet festgenommen. Im Burgenland musste die Polizei im selben Zeitraum lediglich fünf Schlepper festnehmen.

Der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz durch das österreichische Bundesheer wird weiter fortgeführt und kann flexibel an die jeweilige Lage angepasst werden.

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