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Wer nicht fragt, weiß nichts – und wer nicht zuhört, trägt Verantwortung

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Das Wiener Unternehmen robin mood präsentierte eine neue Strategie zur Risikofrüherkennung in Unternehmen. Denn: Das Wissen über kommende Krisen ist bei den eigenen Mitarbeitenden oft schon längst vorhanden. Mit KI-Unterstützung werden die robin-mood-Ergebnisse aus aggregierten Mitarbeiterbefragungen zu einer effektiven Entscheidungsgrundlage für Krisenfrüherkennung. Das Tool fungiert so als digitaler Unternehmensberater auf Basis von Mitarbeiterfeedback.

Mitarbeiter hätte es schon 2022 gewusst

Im Nachhinein kamen Unternehmenskrisen selten überraschend. Sie wirken im Moment für jene plötzlich, die nicht hingesehen und -gehört haben. Noch häufiger: für jene, die gar nicht erst gefragt haben.

Der Zusammenbruch der Signa-Gruppe zeigte das in aller Deutlichkeit. Ein ehemaliger Mitarbeiter bringt es nüchtern auf den Punkt: „Alles ist endlich, wir wussten, dass es irgendwann kommt“, berichtete der Standard.
Dieses „Wir wussten es“ ist der eigentliche Kern. Jürgen Teubenbacher, Teamleiter bei robin mood, macht deutlich: „Das Wissen war vorhanden, aber niemand hat danach gefragt. Die Signa ist nur das jüngste Beispiel, aber auch Kodak, Blockbuster, Schlecker und vielen weiteren Unternehmen ging es schon so. Mit robin mood hätte die Signa-Pleite mit dem Wissen der Mitarbeitenden zumindest früher erkannt werden können.“

Drei einfache Schritte zur Risikofrüherkennung

robin mood hat nun eine exklusive Strategie entwickelt, um solche blinden Flecken in Organisationen aufzudecken und rechtzeitig zu reagieren. Als Grundlage dienen regelmäßige Mitarbeiter-Befragungen. Dafür wurden arbeitspsychologisch fundierte Fragebögen entwickelt, die als sogenannte „Pulse Checks“ an die Mitarbeitenden ausgespielt werden. „Das Prinzip ist einfach“, beschreibt Jürgen Teubenbacher, „wir fragen häufig, aber stellen nur wenige Fragen, die sich abwechseln. Das hat zwei positive Effekte: Die Umfragen sind schnell beantwortet und so stehen immer aktuelle Ergebnisse zur Verfügung.“ Die garantierte Anonymität des Tools schafft für Mitarbeitende den richtigen Rahmen, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, ohne Angst vor Konsequenzen haben müssen.

Gerade in großen Unternehmen kann die Auswertung der Ergebnisse eine große Herausforderung darstellen. Hier kommt die robin-mood-KI ins Spiel: Tausende Kommentare werden in Windeseile kategorisiert und zusammengefasst. „Das spart schon eine Menge Arbeit, wir gehen aber noch einen Schritt weiter: Die KI berücksichtigt auch die Situation des Unternehmens: Mit optimiertem Prompting wird der Kontext, beispielsweise durch SWOT-Analysen, automatisch einbezogen. Dann generiert die KI auf Basis der Antworten automatisch Handlungsempfehlungen“, erklärt Teubenbacher. Diese bieten eine solide Entscheidungsgrundlage für das Management.

Es steht und fällt dann auch mit den gesetzten Maßnahmen. Die Entscheidungsgewalt bleibt auch mit KI-Unterstützung beim Management, versichert Jürgen Teubenbacher: „Unser System arbeitet bewusst nicht invasiv. Die KI übernimmt keine Entscheidungen, aber sorgt für eine fundierte Entscheidungsgrundlage.“ So fungiert die Lösung als digitaler Unternehmensberater, basierend auf dem Feedback der eigenen Mitarbeitenden.

Pleiten hätten mit Mitarbeiter-Befragungen verhindert werden können

Das Frühwarnsystem ist nun einsatzbereit: „Mit diesen Maßnahmen hätten wir die Pleite bei Signa und vielen anderen Unternehmen mit Hilfe des bestehenden betrieblichen Know-hows zumindest erkannt und vielleicht verhindert werden können“, ist Teubenbacher überzeugt. Bereits vergangenes Jahr attestierte eine Studie der WU Wien einen starken Zusammenhang zwischen dem Stimmungsquotienten von robin mood und Unternehmensrisiken. „Der robin-mood-Score wurde als verlässliches Mittel zur Risikofrüherkennung identifiziert. Mit den KI-unterstützten Handlungsempfehlungen schaffen wir nun auch die Basis zur Bekämpfung dieser Risiken“, erklärt Teubenbacher, „Mit Servern in Wien nutzen wir österreichische Infrastruktur schaffen maximale Datensicherheit.“

Über robin mood

robin mood ist ein innovatives österreichisches Software-Unternehmen mit Sitz in Wien, das sich seit 2020 der datenbasierten Messung und Verbesserung von Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenskultur und Bindung verschrieben hat.

Die robin-mood-Lösungen werden gemeinsam mit Arbeitspsycholog:innen entworfen, um die Stimmung und Bindung von Mitarbeitenden nicht nur punktuell, sondern kontinuierlich und wissenschaftlich fundiert messbar zu machen. Sie nutzt automatisierte Befragungs- und Analyseverfahren, darunter KI-gestützte Sentiment-Auswertung und Kennzahlen wie den Kolland-Rohner-Index zur Mitarbeiterbindung, um Unternehmen ein tiefgehendes Verständnis organisationaler Dynamiken zu liefern.

Als österreichisches Unternehmen mit Fokus auf digitale Transformation und strategische Unternehmensentwicklung positioniert sich robin mood als wichtiger Partner für Organisationen, die auf moderne, nicht-invasive, datengestützte Ansätze setzen. robin mood setzt vollständig auf eine österreichische IT-Infrastruktur mit Datenhaltung innerhalb der Europäischen Union.

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