Taxi 40100 positioniert sich als Vorreiter im autonomen Fahren
In einer Zeit rasanter technologischer Veränderungen steht der Mobilitätssektor vor einem grundlegenden Wandel. Aus diesem Grund stand beim diesjährigen „Meet the cab“ – einer von Taxi 40100 organisierten Branchenveranstaltung – das Thema „autonomes Fahren“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. Internationale Expertinnen und Experten, Branchenvertreter und politische Entscheidungsträger aus Österreich diskutierten von 5. bis 6. Februar im Parkhotel Schönbrunn und gaben Einblicke in die Zukunft des Transports.
„Wir begrüßen alle Bestrebungen, den Dialog zwischen Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern und innovative Konzepte in Österreich voranzutreiben“, so Ehrengast Alexander Pröll (ÖVP), Staatssekretär für Digitalisierung, bei seiner einleitenden Keynote. Und: „Autonomes Fahren ist mehr als technischer Fortschritt. Es geht um Sicherheit, Innovation, digitale Souveränität – und ganz konkret um mehr Lebensqualität für die Menschen in Österreich. Genau deshalb ist es mein Ziel, autonomes Fahren nach Österreich zu bringen und hier verantwortungsvoll zu verankern.“
Auf dem Programm standen Vorträge internationaler Expertinnen und Experten aus 20 Staaten und eine Podiumsdiskussion (moderiert von Gregor Beiner, Präsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen in Deutschland) zu rechtlichen, ethischen und technischen Fragen. Beim Kongress mit dabei waren etwa Rainer Becker (Moia), Markus Zwick (INYO), Hannes Watzinger (Digitrans), Michael Oppermann (Geschäftsführer Bundesverband Taxi und Mietwagen Deutschland), Autor und Technologieforscher Mario Herger und aus den USA Jiazeng Wang (Pony.ai) und Hugo Fozzati (Tensor).
Rainer Becker, Director Business Development bei Moia (Deutschland), testet autonome Autos derzeit in Oslo (Norwegen): „Es ist wichtig, dass autonome Fahrsysteme auch bei Schnee und Eis voll funktionsfähig sind und nicht mehr auf die Bodenmarkierungen angewiesen sind.“
Marcus Zwick, CEO von INYO (Deutschland) erzählt: „In San Francisco werden Kinder mit einem Robotaxi in die Schule gebracht. Der technologische Fortschritt ist unausweichlich. Nun müssen wir daran arbeiten, die Teilnahme lokaler Taxianbieter zu ermöglichen.“
Mario Herger, Technologietrendforscher im Silicon Valley (USA) und Autor: „Bei meiner ersten Fahrt mit einem autonomen Fahrzeug habe ich mich gefragt, ob ich diese Fahrt überleben werde. Aber autonome Autos sind nachweislich wesentlich sicherer als menschliche Fahrer.“
Hannes Watzinger, Geschäftsbereichsleiter bei Digitrans (Österreich), abschließend: „Die Technik ist da. Am öffentlichen Vertrauen in autonome Fahrzeuge und der sozialen Inklusion müssen wir jedoch noch arbeiten.“
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