Rainer zu Zickzack-Kurs von Hebenstreit: Zaghaftes Rückwärtsrudern ist zu wenig! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Rainer zu Zickzack-Kurs von Hebenstreit: Zaghaftes Rückwärtsrudern ist zu wenig!

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Zum Fortgang der heurigen Kollektivvertragsverhandlungen unserer Branche mit Vertretern der Gewerkschaft vida stellt Alois Rainer, Fachverbandsobmann der österreichischen Gastronomie, klar: „Nach den wiederholten unsachlichen und unstatthaften Angriffen des vida-Vorsitzenden Roman Hebenstreit bleiben die Verhandlungen bis zu einer Zurücknahme seiner nachweislich fehlerhaften und untergriffigen pauschalen Verunglimpfungen der Gastronomie und Hotellerie Österreichs bis auf weiteres ausgesetzt. Da helfen auch zaghafte Rechtfertigungsversuche des vida-Chefs nicht wirklich weiter.“

Dazu Alois Rainer, Sprecher der österreichischen Gastronomen: „Wir können das ständige Nachtreten des Herrn Hebenstreit nicht nachvollziehen und wir tolerieren es auch nicht. Haltlose Diffamierungen, populistische Verallgemeinerung, von weiteren unsachlichen Unterstellungen ganz zu schweigen, sind eines Sozialpartners nicht würdig. Da nützen auch halbherzige Beteuerungen nichts. Hebenstreit fährt einen unguten Zickzack-Kurs, der allen schadet. Ich kann nur hoffen, dass die konstruktiven Kräfte in der Gewerkschaft erkennen, dass ihr Vorsitzender – auch wenn er jetzt vermeintlich zurückrudert – zur Belastung geworden ist: für die Sozialpartnerschaft, aber vor allem für jene Menschen, die eine Gewerkschaft vertreten sollte. Ohne eine Entschuldigung, die mehr als nur angebracht ist, gibt es mit Herrn Hebenstreit keine Gesprächsbasis. Persönliche Profilierung ersetzt keine Interessensvertretung!“ Für konstruktive Gespräche bleibe die Arbeitgeberseite jedenfalls offen.

Trotz der destruktiven Querschüsse aus der ÖGB-Zentrale werde man sich weiterhin für die mehr als 220.000 Mitarbeitenden in Hotellerie und Gastronomie einsetzen: „Unsere Mitarbeiter:innen verdienen eine starke, verlässliche Arbeitnehmervertretung. Jemanden, der an Lösungen interessiert ist, nicht an Schlagzeilen.“ Sinnvoller wäre, wenn uns die Arbeitnehmervertreter in Zukunft bei einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeiter:innen unterstützen würden. Bei der totalen Abgabenfreiheit des Trinkgeldes, dem steuerfreien Feiertagsarbeitsentgelt und nicht zuletzt bei steuerfreien Überstunden. Bei all diesen Punkten blieb Roman Hebenstreit auffallend still. (PWK049/ES)

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