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FW-Fischer: Gas-Engpass gefährdet den Wirtschaftsstandort!

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Die aktuelle Warnung der österreichischen Industrie vor einer drohenden Gas-Krise ist ein massiver Hilferuf, den die Europäische Union und die österreichische Bundesregierung seit Monaten ignorieren. Mitten im Winter sind Österreichs Gasspeicher nur noch zu 47 Prozent gefüllt. Fehlende Versorgungssicherheit, explodierende Energiepreise und politische Blockaden bringen den Industrie- und Wirtschaftsstandort Österreich erneut in akute Gefahr. Verantwortlich ist eine ideologisch getriebene Energiepolitik, die wirtschaftliche Realitäten ausblendet und Betriebe sehenden Auges ins Risiko schickt.

Erdgas ist und bleibt auf absehbare Zeit ein unverzichtbarer Energieträger für Industrie, Produktion und Wertschöpfung. Wer glaubt, diesen Bedarf kurzfristig durch Wunschdenken oder überteuerte Alternativen ersetzen zu können, gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Diese Realität lässt sich nicht wegregulieren.

Zur Wahrheit gehört auch: Russland ist für den europäischen Wirtschaftsstandort ein zentraler Energielieferant. Die vollständige Abkopplung hat Europa nicht unabhängiger gemacht, sondern teurer, schwächer und krisenanfälliger. Während andere Weltregionen pragmatisch handeln, opfert die EU ihre Industrie auf dem Altar geopolitischer Symbolpolitik und grün-ideologischen Wunschdenkens.

Die Freiheitliche Wirtschaft stellt daher klar fest: Ohne ausreichend verfügbares und leistbares Erdgas ist industrielle Produktion in Europa nicht möglich. Es braucht einen sofortigen Kurswechsel. Die EU muss sich aktiv für Frieden in der Ukraine einsetzen und den Weg für eine sachliche, wirtschaftlich notwendige Koexistenz mit Russland auf Augenhöhe ebnen. Parallel dazu braucht es von der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung die sofortige Einführung eines Industriestrompreises von 5 Cent pro kWh – statt weiterer blumiger Ankündigungen ohne Wirkung.

Ohne sichere Energieversorgung drohen Produktionsstopps, weitere Insolvenzen und eine beschleunigte Deindustrialisierung. Das ist verantwortungslos – gegenüber Betrieben, Beschäftigten und dem gesamten Wirtschaftsstandort.

KommR Eduard Fischer, WKV-Vizepräsident dazu: „EU und Bundesregierung haben es verabsäumt, für sichere und leistbare Gaslieferungen zu sorgen. Ideologie ersetzt keine Energie. Wer russisches Gas ausblendet, gefährdet Industrie, Arbeitsplätze und Wohlstand. Was wir jetzt brauchen, sind Versorgungssicherheit, Frieden und wirtschaftliche Vernunft und das umgehend!“

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