Heizölpreise trotz hoher Nachfrage stabil - CO2 Steuer belastet hauptsächlich Haushalte | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Heizölpreise trotz hoher Nachfrage stabil – CO2 Steuer belastet hauptsächlich Haushalte

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4. Februar 2026 – Die CO₂-Bepreisung wird in Österreich hauptsächlich von privaten Haushalten getragen. Während sie für den Staat eine erhebliche Einnahmequelle darstellt (1,4 Milliarden Euro im Jahr 2025), ist sie für Bürgerinnen und Bürger eine Zusatzsteuer, die eine große finanzielle Belastung bedeutet. Besonders betroffen sind sozial schwächere Haushalte.

„Energie muss leistbar bleiben und Energiekosten müssen planbar sein. Klimapolitik ist sozial nicht gerecht, wenn Haushalte finanziell unter Druck gesetzt werden“, betont EWO-Geschäftsführer Martin Reichard. In diesem Fall entfalte die CO₂-Bepreisung keine Lenkungswirkung, sondern wirke als reine Zusatzbelastung.

Heizöl als Inflationsdämpfer innerhalb der Energiepreise

Trotz der CO₂-Bepreisung zeigen sich die Heizölpreise in Österreich seit Monaten bemerkenswert stabil. Innerhalb der Energiekomponente des Verbraucherpreisindex (VPI) erwies sich Heizöl im Jahr 2025 als stabilisierender Faktor. Während Strom und Gas teils deutlich stärkeren Preisschwankungen unterlagen und den Energiepreisindex nach oben trieben, entwickelte sich Heizöl vergleichsweise moderat und trug damit weniger zur Inflation bei als andere Energieträger.

Und im Gegensatz zu Holzpellets, die wegen der aktuell hohen Nachfrage empfindlich teurer geworden sind, ist der Heizölpreis weiterhin stabil.

Neben dem Wunsch nach Preisstabilität spielt auch die Frage der Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle für Haushalte.

Hohe Versorgungssicherheit durch verlässliche Bevorratung

Angesichts des aktuellen Rekordwinters in Österreich – eine ungewöhnlich lange Kälteperiode mit deutlich erhöhtem Energiebedarf – wird deutlich, wie wichtig eine garantierte Wärmeversorgung für Haushalte und Betriebe ist. Während andere Heizsysteme bei sehr niedrigen Temperaturen an ihre Grenzen stoßen, bietet Heizöl ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Die Lager sind zudem gut gefüllt; der Energiehandel liefert jederzeit und verlässlich in ganz Österreich.

Gerade in Krisen- und Ausnahmesituationen zeigt sich der Wert dieser Struktur besonders deutlich.

Resilienz als Schlüssel für eine sichere Energieversorgung

„Diese hohe Resilienz ist ein klarer Vorteil flüssiger Energieträger wie Heizöl. Klimapolitik muss daher technologieoffen gestaltet sein und alle Energieträger gleichberechtigt behandeln, statt einzelne einseitig zu belasten“, so Reichard. Nur so könnten Versorgungssicherheit gewährleistet, soziale Schieflagen vermieden und die Akzeptanz der Energiewende langfristig gesichert werden.

Über EWO

EWO ist das Kompetenzzentrum für flüssige Energie – insbesondere erneuerbare flüssige Energie – in allen Anwendungsgebieten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern setzen wir uns für eine nachhaltige, leistbare, versorgungssichere und vielfältige Energiewende ein. Dabei ist unsere zentrale Aufgabe den Einsatz und die Anerkennung von flüssigen erneuerbaren Brenn- und Kraftstoffen zu fördern.

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