Hoher Andrang auf Sanierungsbonus – ab heute Fokus auf Kesseltausch
Die „Sanierungsoffensive Neu“ des Bundes setzt auf zwei zentrale Instrumente: Den „Sanierungsbonus“ für die thermisch-energetische Sanierung sowie den „Kesseltausch“, mit dem der Umstieg von fossilen Öl- und Gasheizungen auf umweltfreundliche Heizsysteme unterstützt wird.
Seit der Neuauflage Ende November 2025 hat sich gezeigt, dass rund zwei Drittel des Antragsvolumens auf den Sanierungsbonus entfallen und nur rund ein Drittel auf den Kesseltausch. Da der Kesseltausch im Vergleich jedoch eine deutlich höhere CO₂-Einsparung pro eingesetztem Euro erzielt, wird die Sanierungsoffensive angepasst. Neue Registrierungen und Förderanträge sind ab heute, den 2. Februar 2026, nur mehr für den Kesseltausch möglich.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Sanierungsoffensive wirkt und ist ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase sowie zum Aufschwung für Österreich. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, besonders in Zeiten knapper Budgets die vorhandenen Mittel möglichst effizient auf CO₂-Einsparung auszurichten. Deshalb setzen wir mit dem restlichen Jahresbudget einen klaren Schwerpunkt auf den Kesseltausch. Bereits gestellte Förderanträge und Registrierungen bleiben von dieser Anpassung selbstverständlich unberührt.“
Seit dem Start im November 2025 wurden bereits Anträge im Volumen von rund 220 Millionen Euro gestellt. Insgesamt sind von 2026 bis 2030 jährlich 360 Mio. Euro vorgesehen. Im Vorjahr wurde die Sanierungsoffensive von Umweltminister Totschnig neu aufgestellt und die maximale Förderquote von 75 Prozent auf 30 Prozent reduziert. So werden die öffentlichen Mittel effizienter eingesetzt und pro Steuereuro gelingt mehr C02-Einsparung.
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