AKM investiert in Innovation und Qualität
Die Entwicklung und der Einsatz von neuen Technologien wird den österreichischen Musikschaffenden eine noch genauere und qualitativere Abrechnung von Tantiemen bringen. Die Kooperation mit dem Schweizer Tech-Start-up nowon, das KI-basierte Systeme zur Musikerkennung und zur Automatisierung von Setlists entwickelt, ermöglicht der Verwertungsgesellschaft AKM den Einsatz von innovativen Tools, die für die Zukunft des österreichischen Musikmarkts richtungsweisend sind.
Die Verteilung von Tantiemen basiert auf der genauen Erfassung der aufgeführten Werke. Dafür benötigt die AKM bei allen Veranstaltungen mit Live-Musik eine vollständige und korrekte Programmliste. Diese bislang manuell erfolgende Nutzungserfassung soll künftig durch innovative KI-Tools von nowon automatisiert werden. Das erleichtert die Live-Programmabgabe für Urheber:innen und ermöglicht eine noch genauere und effizientere Tantiemenverteilung. Derzeit existiert kein vergleichbares marktreifes Produkt, das eine automatisierte, KI-gestützte Programmerfassung im Live-Bereich in dieser Form ermöglicht.
Technologische Innovation als strategischer Schwerpunkt
Durch gezielte Investitionen und strategische Kooperationen schafft die AKM die Grundlage für eine noch transparentere und qualitativ hochwertige Abrechnung zugunsten österreichischer Musikschaffender. Gleichzeitig tragen diese Maßnahmen dazu bei, die Verwaltungskosten auch künftig auf einem sehr niedrigen Niveau von 6-8% zu halten und weiterhin effizient im Interesse der Mitglieder zu agieren.
„Gezielte Technologieinvestitionen sind Voraussetzung für eine auch in Zukunft präzise Verteilung der Tantiemen an unsere Mitglieder“, so AKM-Präsident Peter Vieweger.
Beteiligungen an Technologieunternehmen oder die Gründung von Tochtergesellschaften sind bei Verwertungsgesellschaften im deutschsprachigen Raum gängige Praxis, um das Kerngeschäft nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Kooperation mit nowon geht über eine reine Beteiligung hinaus – es geht um die Zusammenarbeit in der Produktentwicklung.
Digitalisierungsschub für die Musikrechteverwaltung
Ziel ist es, innovative Produkte rasch zur Marktreife zu führen und ihr Potenzial im Sinne der von der AKM vertretenen Musikschaffenden bestmöglich zu nutzen. Wirtschaftlicher Gewinn steht dabei nicht im Fokus. Vielmehr geht es darum, den Zugang zu neuen Technologien zu sichern und diese gezielt für die Verbesserung von Service und Abrechnung einzusetzen. Dazu zählt neben der Automatisierung der Programmerfassung beispielsweise auch die Identifikation KI-generierter Musik – ein echter Digitalisierungsschub für die Musikrechteverwaltung (weitere Informationen).
AKM-Generaldirektor Gernot Graninger: „Mit der Beteiligung an nowon investieren wir nicht nur in Technologie, sondern in die Zukunft der Musikrechteverwaltung und machen uns fit für die nächste Dimension der digitalen Welt.“
Über die AKM
Die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM vertritt rund 29.000 Mitglieder und arbeitet nicht gewinnorientiert. Mit Lizenzeinnahmen von 117 Mio. Euro und einem äußerst niedrigen Verwaltungskostenanteil (6,14%) ist es der AKM gelungen, die an die Rechteinhaber:innen ausgeschüttete Verteilungssumme in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu steigern. Auch für das Jahr 2025 wird mit einem Wachstum von rund 3 % gerechnet, ebenso wird für 2026 eine weitere Steigerung erwartet.
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