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PFAS überall: Greenpeace-Ratgeber gibt Tipps gegen Ewigkeitsgifte im Alltag

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PFAS-Skandale reißen nicht ab: Ewigkeitsgifte wurden kürzlich in C&A-Jacken, in Billigkleidung des Onlinehändlers SHEIN und in Speisefischen aus belasteten Gewässern nachgewiesen. Trotzdem gelangen PFAS weiterhin massenhaft in unsere Alltagsprodukte und in die Umwelt. Greenpeace veröffentlicht heute den neuen Ratgeber „PFAS stoppen: Für eine giftfreie Zukunft“ (act.gp/pfas-ratgeber) und zeigt, wie Konsument:innen sich und ihr Umfeld konkret besser vor Ewigkeitsgiften schützen können.

Madeleine Drescher, Konsumexpertin bei Greenpeace: „Viele Menschen nehmen PFAS täglich auf, ohne es zu wissen – beim Kochen, über Kleidung oder beim Kaffee to go unterwegs. Diese Gifte bleiben ein Leben lang im Körper und reichern sich an. Das verunsichert viele zu Recht. Niemand sollte Detektivarbeit leisten müssen, um seine Familie vor Ewigkeitsgiften zu schützen. Deshalb zeigen wir mit unserem neuen Ratgeber, wie man sich schon heute besser vor PFAS schützen kann – und warum wir endlich klare Regeln und ein umfassendes Verbot brauchen.“

PFAS sind Chemikalien, die wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in vielen Alltagsprodukten eingesetzt werden. Sie werden auch Ewigkeitsgifte genannt, denn nach ihrer Freisetzung verbreiten sie sich in der Umwelt, reichern sich an und werden kaum abgebaut. Gefährlich sind sie, weil sich einige im menschlichen Körper ansammeln, das Immunsystem schädigen und im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Aktuelle Greenpeace-Tests zeigen sogar, dass verbotene PFAS in Jacken von C&A und SHEIN gefunden wurden. Der neue Greenpeace-Ratgeber erklärt, wo Ewigkeitsgifte stecken, wie man sie vermeiden kann und warum es dringend ein EU-weites Verbot für PFAS braucht.

Fünf einfache Tipps aus dem Greenpeace-PFAS-Ratgeber

  1. Antihaft vermeiden: Beschichtete Pfannen und Backformen meiden – besser auf Edelstahl, Gusseisen oder Emaille setzen.
  2. Vorsicht bei „wasserabweisend“: Kleidung, Schuhe oder Möbel mit Fleck- oder Nässeschutz enthalten oft PFAS. Im Geschäft einfach nach „PFAS-frei“ fragen, denn es gibt viele Marken, die auf Ewigkeitsgifte verzichten.
  3. Mehrweg statt Einweg: Pappbecher, Burgerboxen und Wegwerfgeschirr sind häufig mit PFAS beschichtet – eigene Becher und wiederverwendbare Dosen verwenden.
  4. Natur statt Chemie: Bei Kosmetik auf Naturkosmetik-Siegel achten, da sind PFAS verboten. Besonders in „wasserfestem“ Make-up stecken teils Ewigkeitsgifte.
  5. Bio einkaufen: Beim Anbau von Bio-Lebensmitteln sind PFAS-haltige Pestizide verboten – das reduziert die Belastung deutlich. So schützt man die Familie und den eigenen Körper.

Der vollständige Ratgeber „PFAS stoppen: Für eine giftfreie Zukunft“ steht kostenlos unter greenpeace.at/ratgeber/pfas-stoppen zum Download bereit.

Weitere Informationen zu PFAS, den Ratgeber und Bildmaterial finden Sie unter: https://act.gp/4k5ljOj
Unter Angabe der vermerkten Credits steht das Bildmaterial zur redaktionellen Nutzung kostenlos zur Verfügung.

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