LH-Stellvertreter Landbauer informierte über NÖ Straßenbauprogramm 2026
In der Straßenmeisterei Pottenbrunn informierte heute Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer gemeinsam mit Straßenbaudirektor Josef Decker über die für 2026 geplanten Investitionen in das NÖ Landesstraßennetz. Im Zuge des Straßenbauprogramms des Landes Niederösterreichs wird heuer ein bauwirksames Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro umgesetzt. Dabei werden insgesamt 500 Kilometer Landesstraßen mit 480 Bauvorhaben in rund 300 Gemeinden in allen vier Vierteln Niederösterreichs erneuert, saniert und ausgebaut.
„Dieses Programm ist ein flächendeckendes Bekenntnis zur Mobilität in unserem Heimatbundesland, aber selbstverständlich auch ein Bekenntnis zum motorisierten Individualverkehr im ganzen Land. Wir investieren dort, wo unsere Familien und Pendler täglich unterwegs sind – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen“, sagte Landbauer, der auch betonte: „Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt neben dem Um- und Ausbau auf der Erhaltung der bestehenden Infrastruktur. Wir sanieren rechtzeitig, bevor Schäden zur Gefahr werden. Das ist verantwortungsvolle Politik gegenüber den Verkehrsteilnehmern und Steuerzahlern.“
Durch Bauprojekte im Zuge des Straßenbauprogramms 2026 werden viele Gemeinden und Ortsdurchfahrten und damit die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vom Durchzugsverkehr entlastet. Dazu zählt der Ringschluss Wiener Neustadt im Industrieviertel, der aktuell mit 42,9 Millionen Euro zu den größten Bauvorhaben in Niederösterreich gehört. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende 2027 geplant, die Arbeiten sind im Zeitplan. Ein weiteres Bauprojekt ist die Umfahrung Großglobnitz–Kleinpoppen. Der nördliche Teil der insgesamt 8,6 Kilometer langen Entlastungsstraße wurde im Sommer 2024 eröffnet. Für den südlichen Abschnitt wurden die finanziellen Mittel verstärkt, die Gesamtverkehrsfreigabe der B-36-Umfahrung ist für Herbst 2027 geplant. „Wir setzen hier ganz stark auf Infrastruktur, die das Waldviertel stärkt, Infrastruktur, die unsere Familien in der Region entlastet und den Wirtschaftsstandort entsprechend antreibt“, so der LH-Stellvertreter.
Zum Thema „regionale Wertschöpfung und Standortpolitik“ meinte Landbauer: „Das Straßenbauprogramm ist ein Konjunkturprogramm für Niederösterreich. Regionale Baufirmen, Planer und Zulieferer profitieren direkt. Arbeitsplätze werden gesichert und die Wertschöpfung bleibt im Land.“ Im Jahr 2025 wurden Leistungen in der Höhe von 150,6 Millionen Euro vergeben. Davon gingen 33 Prozent, also etwa 49,6 Millionen Euro, an 1.207 kleine und mittlere Unternehmen. Die Gesamtbaukosten für die Instandsetzung der Hochwasserschäden (Herbst 2024) liegen bei etwa 26 Millionen Euro. Es wurden 377 Baulose mit 750 Einzelmaßnahmen abgearbeitet. Dies erfolgte zusätzlich zum laufenden Betrieb und zur Umsetzung des Straßenbauprogramms 2025. LH-Stellvertreter Landbauer sprach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im NÖ Straßendienst Respekt, Dank und Anerkennung aus.
Straßenbaudirektor Josef Decker bedankte sich dafür, dass Verkehrslandesrat Landbauer zeitgerecht zu Beginn des Jahres das Straßenbauprogramm genehmigt habe. Es gehe beim Bauprogramm auch um sehr viel regionale Beschäftigung, über 1.200 Firmen würden von der dezentralen Struktur des NÖ Straßendienstes profitieren. Im Zuge des NÖ Winterdienstes seien heuer sehr viele Straßen von Splittstrecken auf Salzstrecken umgestellt worden, so Decker.
Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0676/812 13742, E-Mail alexander.murlasits@noel.gv.at, bzw. NÖ Straßendienst, Ing. Christoph Schodl BA, MA, Telefonnummer 0676/812-60141, oder per E-Mail unter christoph.schodl@noel.gv.at
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