Greenpeace feiert Meeresschutzabkommen mit Streetart weltweit
Am 17. Jänner tritt nach jahrzehntelangen Verhandlungen das UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft. Greenpeace feiert den historischen Vertrag zum Schutz der Meere mit Streetart-Projekten in 13 Ländern auf fünf Kontinenten. In Österreich gestalten zwei Künstler ein Wandgemälde in der Grazer Daungasse, das die bunte Vielfalt der Meere zeigt. Das UN-Hochseeschutzabkommen kann maßgeblich dazu beitragen, dass bis 2030 30 Prozent der Weltmeere unter strengen Schutz gestellt werden. Österreich hat das Abkommen bislang unterzeichnet, aber nicht ratifiziert. Greenpeace fordert die österreichische Bundesregierung auf, das Abkommen endlich zu ratifizieren.
„Die hohe See ist ein gigantischer und einzigartiger Lebensraum, Heimat von Millionen Arten und reguliert unser Klima. Gleichzeitig sind unsere Meere überfischt, verschmutzt und landen nun auch im Zielkreuz der Rohstoffindustrie. Mit dem Meeresschutzabkommen sind die Regierungen, die den Vertrag ratifiziert haben, rechtlich verpflichtet, Schutzmaßnahmen zu ergreifen”, sagt Lukas Meus, Greenpeace-Meeresexperte. Mit einem sechs mal 30 Meter großen Wandgemälde im Auftrag von Greenpeace zeigen die Künstler Florian Perl und Gernot Passath die Artenvielfalt der Tiefsee – aber auch, wie Fischereiindustrie, Tiefseebergbau und Plastikverschmutzung unsere Weltmeere bedrohen.
Der österreichische Nationalrat hat im November 2025 eine rasche Ratifizierung beschlossen. Greenpeace fordert die österreichische Bundesregierung auf, das Abkommen nun auch endlich zu ratifizieren. „Das UN-Hochseeschutzabkommen ist ein Meilenstein – doch jetzt müssen Regierungen auch tatsächlich ins Handeln kommen. Uns bleiben nur noch vier Jahre bis 2030, um 30 Prozent der Meere zu schützen. Politikerinnen und Politiker weltweit müssen nun rasch erste Schutzgebiete festlegen, um die Macht der Konzerne über unsere Meere einzuschränken. Jeder Monat Verzögerung bedeutet mehr Schaden für fragile Ökosysteme, von denen wir alle abhängig sind”, sagt Lukas Meus, Greenpeace-Meeresexperte.
Bildmaterial: https://act.gp/Meereschutzabkommen-Streetart
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