Gewerkschaft PRO-GE fordert umfassende Industriestrategie mit Fokus auf Energie und Fachkräfte
Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) begrüßt die für diese Woche in Aussicht gestellte umfassende Industriestrategie und fordert unter anderem einen entsprechenden Fokus auf die Bereiche Energie und Fachkräfte. „Die Industrierezession hat gerade bei energieintensiven Branchen zu teilweise starken Produktionsrückgängen und Arbeitsplatzverlusten geführt. Die Umsetzung eines Maßnahmenbündels, um die Energiepreise langfristig auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zu senken, muss daher zügig in Angriff genommen werden“, sagt Reinhold Binder, Bundesvorsitzender der PRO-GE. Auch seien die Energiepreise weiterhin ein Haupttreiber der Teuerung und belasteten sowohl den Wirtschaftsstandort als auch die privaten Haushalte massiv. Eine günstige und sichere Energieversorgung für alle Bereiche müsse daher Priorität haben, so der Bundesvorsitzende.
Zuletzt haben sich die Signale für einen moderaten Wirtschaftsaufschwung vermehrt. Dies bedeute, dass sich der Fachkräftebedarf noch weiter verstärken werde. Damit sich diese Fachkräftelücke aber nicht negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirke, brauche es im Rahmen der Industriestrategie eine Qualifizierungsoffensive. „Die Aus- und Weiterbildung von Facharbeitskräften ist ein zentraler Baustein, damit Österreichs Industrie auch in Zukunft erfolgreich sein kann. Sie sind der Schlüssel für die Transformation, für die Innovationskraft und für das Zurückdrängen der Arbeitslosigkeit“, betont Binder.
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