Schwerste Angriffe auf ukrainische Städte seit langem: NACHBAR IN NOT startet erneut Spendenaufruf | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Schwerste Angriffe auf ukrainische Städte seit langem: NACHBAR IN NOT startet erneut Spendenaufruf

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Am Montag wurden zahlreiche Städte in der Ukraine massiv mit Raketen angegriffen, es starben mindestens 36 Menschen und mehr als 80 wurden verletzt. Die Zerstörung des Kinderkrankenhauses Ochmatdyt in Kiew sorgt international für Entsetzen. Der ORF und NACHBAR IN NOT bitten die Österreicher*innen erneut um Unterstützung der „Hilfe für die Ukraine“.

Einsatz von NACHBAR IN NOT geht weiter
Hilfskräfte und Freiwillige waren beim Kinderspital sofort im Einsatz, um Verletzte aus den Trümmern zu befreien. Das Rote Kreuz unterstützte bei der Evakuierung der Kinder, die auf der neurochirurgischen Abteilung behandelt wurden. Zahlreiche Freiwillige halfen vor Ort und verteilten Wasser und Lebensmittel an die Betroffenen und Hilfskräfte.

Der Hilfseinsatz der NACHBAR IN NOT Organisationen Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Caritas, Diakonie, Hilfswerk International, Malteser, Rotes Kreuz und Volkshilfe geht auch nach mehr als zwei Jahren weiter. Nach wie vor sind 40 Prozent der Menschen in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die ständige Angst und Ungewissheit laugt sie körperlich und psychisch aus – sie benötigen psychosoziale Unterstützung sowie finanzielle Mittel, um Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen oder ihre Miete bezahlen zu können. 

Andreas Knapp, Generalsekretär Internationale Programme Caritas Österreich und Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT: Es ist schwer zu fassen, was Kinder und Familien in der Ukraine erleben müssen: Statt Sommer, Schulferien und Urlaub geht es für sie Tag für Tag ums Überleben. In Sommercamps und sicheren, kindgerechten Räumen ermöglichen wir ihnen etwas Auszeit vom Krieg und können sie zusätzlich psychosozial begleiten. Wir dürfen die Menschen in der Ukraine jetzt nicht im Stich lassen, daher bitten wir die Österreicherinnen und Österreicher weiterhin um Unterstützung!

Der jüngste Angriff auf ein Kinderspital ist nicht der einzige. Mehr als 1.200 Gesundheitseinrichtungen wurden seit Februar 2022 zerstört, rund 15 Millionen Menschen haben keinen gesicherten Zugang zu medizinischer Versorgung.

Michael Opriesnig, Generalsekretär des Roten Kreuzes und Vorstand von NACHBAR IN NOT zeigt sich besorgt über die Zerstörung des Kinderkrankenhauses in Kiew:Erneut wurde ein Krankenhaus das Ziel von Angriffen und hat die Verschlechterung der medizinischen Versorgung zur Folge. Wir sind seit mehr als einem Jahr mit mobilen Gesundheitsteams in der gesamten Ukraine im Einsatz. Diese können die Versorgung in ländlichen Regionen, aber auch wenn eine Gesundheitseinrichtung zerstört wird, sicherstellen. 

Hilfe muss weitergehen – NACHBAR IN NOT startet erneut Spendenaufruf
Die Hilfe von NACHBAR IN NOT in der Ukraine kommt an. Mehr als 2,3 Millionen Menschen konnte bis zum heutigen Tag geholfen werden. Nach wie vor ist die humanitäre Lage katastrophal und spitzt sich durch die steigenden Angriffe auf die zivile Infrastruktur zu. NACHBAR IN NOT bittet die Österreicher*innen erneut zu spenden. 

ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann: „Die Situation in der Ukraine verlangt schnelle Hilfe vor Ort. Der ORF unterstützt als Partner NACHBAR IN NOT in all seinen Medien. Ich bedanke mich bei allen Menschen in Österreich, die den Spendenaufrufen in den ORF-Medien folgen und somit den betroffenen Menschen, allen voran den Kindern, helfen.

Prof. Pius Strobl, Hauptabteilungsleiter Corporate Social Responsibility und damit ORF-Leiter NACHBAR IN NOT: „Bilder wie diese von dem durch russische Angriffe zerstörten Kinderkrankenhaus in Kiew führen uns vor Augen, dass wir mit unserer Hilfe nicht aufhören können und dürfen. In dieser kritischen Zeit ist es von größter Bedeutung, dass wir als europäische Nachbarn den Menschen in der Ukraine eindeutig zeigen, dass wir für sie da sind und sie beim Wiederaufbau unterstützen. Der Krieg ist nicht vorbei, die Hilfe in der Ukraine darf nicht verebben – jeder gespendete Cent zählt.

Spendenmöglichkeiten:
NACHBAR IN NOT – Hilfe für die Ukraine
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
BIC: GIBAATWWXXX
Online Spenden: http://nachbarinnot.ORF.at
Alle Infos auch im ORF TELETEXT 681

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