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HPV: Bis 30 impfen – ab 30 testen

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Limitiertes Angebot für 1 Mio. Jugendliche vom 21. bis zum 30. Geburtstag  

Durch die Ausweitung der kostenlosen HPV-Impfung bis zum 30. Geburtstag erhalten mehr als eine Million junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren nun die Möglichkeit, sich bis 31.12.2025 kostenlos vor HPV-bedingten Krebsvorstufen und sechs Krebserkrankungen zu schützen. „Die Ausweitung war eine langjährige Forderung der Österreichischen Krebshilfe und vor allem der Jugend selbst,“ so Krebshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda. „Mit diesem Angebot haben wir in Österreich zweifelsohne eines der besten HPV-Impfprogramme der Welt und ich hoffe, dass viele Jugendliche diese Möglichkeit nutzen und sich gegen HPV impfen lassen. Denn es gibt keinen vernünftigen Grund gegen die Impfung, aber viele Gründe dafür,“ so Sevelda. (Anmerkung: ab 1.1.2026 wird die HPV-Impfung – wie bisher – vom 9. bis zum 21. Geburtstag kostenfrei angeboten). 

Mit zwei Stichen sechs Krebsarten verhindern

„Die WHO hat 2018 zur Elimination des Zervixkarzinoms aufgerufen. Durch die HPV-Impfung und die HPV-Testung ist dieses Ziel erreichbar, Australien wird als erstes Land 2028 den Gebärmutterhalskrebs verdrängt haben,“ so HPV-Experte Univ.-Prof. Dr. Elmar Joura, MedUni Wien. „Derzeit werden ein Drittel der Mädchen weltweit durch HPV-Impfprogramme erreicht. Das Ziel der WHO für 2030 ist, dass 90 % der Mädchen unter 15 Jahren gegen HPV geimpft sind und 70% der Frauen zwischen 35 und 45 Jahren auf HPV getestet werden. Dieses Ziel muss auch für Österreich umgesetzt werden, daher lautet unser Appell: Bis 30 HPV impfen – ab 30 HPV testen, so Joura.  

 Neue Info-Broschüre „HPV-Impfung“

Die neue Krebshilfe-Broschüre ist Teil eines breiten HPV-Informationsangebotes, das die Krebshilfe gemeinsam mit Expert:innen zusammengestellt hat. Die Broschüre steht ab sofort als Download unter www.krebshilfe.net zur Verfügung und kann auch als Printversion kostenfrei bestellt werden.

 Logo „Für eine Zukunft ohne HPV“

Als gemeinnützige Organisation, die sorgsam und sparsam mit Spenden umzugehen hat, kann sich die Österreichische Krebshilfe Beauftragungen von externen Berater:innen oder Agenturen nicht leisten. „Daher entwickeln wir Kampagnen und Aktionen weitgehend selbst,“ so Krebshilfe-GF Doris Kiefhaber. „Umso größer war die Freunde und Dankbarkeit, als wir das Angebot von Michael Kapfer, GGK MULLENLOWE erhielten, ein HPV-Logo für uns pro bono zu entwickeln. Das neue Logo mit dem Appell „Für eine Zukunft ohne HPV“ wird ab sofort für alle HPV-Aktionen zum Einsatz kommen. Wir hoffen, damit in Wort und Bild immer wieder vor Augen zu halten, welches gemeinsame Ziel wir haben sollten, um das Risiko für sechs Krebsarten zu eliminieren“, so Kiefhaber.   

„Ein Logo für die Krebshilfe zu entwickeln, ist Freude und Ehre zugleich, aber vor allem eine richtige Challenge,“ so Michael Kapfer. „Um in die Logo-Familie, zu der auch die Ribbon-Schleife gehört, aufgenommen zu werden, muss man etwas Außergewöhnliches liefern. Wir sind überzeugt, dass unser HPV-Logo diesem Anspruch gerecht wird, und freuen uns sehr, hier ein unterstützender Teil zu sein.“

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