Freiheitliche Arbeitnehmer Wien fordern lückenlose Aufklärung der Vorwürfe nach der ORF-Betriebsratswahl
„Wer kommt auf die hirnrissige Idee, eine Betriebsratswahl in einem Raum mit Kameras abzuhalten?“, zeigt sich der geschäftsführende Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Wien und FPÖ-Arbeitnehmersprecher Michael Oberlechner, MA, empört. In einem anonymen Brief, der der Tageszeitung Krone vorliegt, erheben Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ORF) schwere Vorwürfe bezüglich der Betriebsratswahl im vergangenen Februar. Diese soll in einem Raum mit Kameras stattgefunden haben.
Ob es sich um Überwachungskameras oder Kameras handelt, die dem ORF zu Aufnahmen dienen, es entsteht der Eindruck, als wolle man die Mitarbeiter bei der Betriebsratswahl zusätzlich unter Druck setzen, so Oberlechner. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung, denn schließlich wäre ein solches Vorgehen ein klarer Fall für das Sozialgericht.“ Der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer sieht nach den Zwangsgebühren einen weiteren Tiefpunkt im Schauspiel um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erreicht. „Da könnten andere Staatsregierungen, denen man undemokratisches Vorgehen bei Staatsmedien vorwirft, noch etwas lernen“, ist Oberlechner überzeugt.
Umso wichtiger sieht Michael Oberlechner eine glaubwürdige Vertretung in der Arbeiterkammer. "Bei der AK-Wahl zwischen dem 10. und 23. April können Arbeitnehmer in Wien mit ihrer Stimme für die Freiheitlichen Arbeitnehmer (Liste 3) zum ersten Mal in diesem Jahr den roten Kleingarten-Bonzen, den türkisen Burger-Freunden und den grünen Klimachaoten ausrichten, was sie von ihrer Politik halten." (Schluss)
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