VP-Janoch/Mayer: Gewaltschutz laut SPÖ-Bezirksvorsteher keine Bezirksangelegenheit
In der heutigen Meidlinger Bezirksvertretungssitzung wurden keine Anfragen oder Anträge der Oppositionsparteien zu Gewaltschutz an Frauen zur Tagesordnung zugelassen. SPÖ-Bezirksvorsteher Zankl hat entschieden, dass diese Themen nicht auf die Tagesordnung gehören, da Gewaltschutz nicht Bezirkskompetenz sei.
„Gewalt an Frauen hat in Meidling und in ganz Wien keinen Platz. Innerhalb der Oppositionsfraktionen herrscht große Einigkeit darüber, dass auch der Bezirk beim Thema Gewaltschutz seine Hausaufgaben erfüllen muss“, stellt Bezirksparteiobmann und Klubobmann der Volkspartei Meidling Lorenz Mayer fest.
„Wir müssen auf allen Ebenen und in allen Generationen Gewalt an Frauen zum Thema machen und gezielte Präventionsarbeit leisten. Fakt ist: Alle zwei Minuten ist in Wien eine Frau von Gewalt betroffen. Gerade die letzten Wochen haben bewiesen wie viel Arbeit beim Thema Gewaltschutz noch zu tun ist. Es muss auch in Meidling Präventionsarbeit zum Schutz von Frauen betrieben werden. Gewalt ist ein Thema, das alle Generationen und Gesellschaftsbereiche betrifft“, so die Meidlinger Gemeinderätin Silvia Janoch.
Auch zahlreiche Anfragen an den Bezirksvorsteher zu Gewalt an Frauen wurden nicht zugelassen. „Scheinbar hat der Bezirksvorsteher kein Interesse Fragen zu den Schutzeinrichtungen, Selbstverteidigungskursen und Präventionsmaßnahmen in einer öffentlichen Sitzung zu beantworten. Das ist anlässlich des heutigen Weltfrauentages besonders bedauerlich“, so Mayer abschließend.
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