oecolution austria: Lieferkettengesetz ist Angriff auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas
„Auch beim Lieferkettengesetz zeigt sich wieder: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Der vorliegende Entwurf ist ein weiterer Angriff auf die europäische Wettbewerbsfähigkeit und bedarf einer grundlegenden Überarbeitung. Dass Österreich nun genau das einfordert, ist ein wichtiges Signal für die österreichische Wirtschaft und eine vernünftige Entscheidung“, kommentiert oecolution-Geschäftsführerin Elisabeth Zehetner die heutige Ankündigung zum Thema Lieferkettengesetz. Gleichzeitig plädiert sie für mehr Sachlichkeit: „Die Einhaltung von Menschenrechten obliegt immer noch den Staaten selbst, das kann nicht an Unternehmen delegiert werden.“ Unternehmen hätten zudem bereits heute zahlreiche Berichtspflichten, die sie im internationalen Wettbewerb benachteiligen. „Das Lieferkettengesetz wäre die nächste Bürokratielawine, die österreichische und europäische Betriebe mit massiven und realitätsfernen Berichtspflichten überrollt, in dieser Form kann es unter keinen Umständen realisiert werden“, so Zehetner.
Zehetner betont, dass der aktuelle Gesetzentwurf die Realitäten kleiner und mittelständischer Unternehmen in Europa ignoriere und weitreichende Auswirkungen auf den nötigen Spielraum beim Thema Klimaschutz habe. "Wir benötigen Regulierungen, die nachhaltiges Wirtschaften fördern und nicht durch übermäßige Bürokratie die Existenz unserer Betriebe bedrohen. Denn ohne Wohlstand können wir uns auch keine Klimaschutzmaßnahmen leisten", so Zehetner.
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