Weratschnig/Grüne: Zielnetz 2040 stellt wichtige Weichen für zukunftsfitte Bahn in Österreich
„Die Bahn ist das Rückgrat der öffentlichen Mobilität in Österreich. Mit dem heute präsentierten Zielnetz-Plan stellen wir die Weichen für eine weitere zukunftsfitte Stärkung. Damit erreichen wir, dass die Verkehrsleistung auf der Schiene im Jahr 2040 eineinhalb Mal so hoch sein wird, wie heute“, sagt Hermann Weratschnig, Verkehrssprecher der Grünen.
„Der in den vergangenen Monaten von zahlreichen Expert:innen erarbeitete Fachentwurf ist ein schlagkräftiger Zukunftsplan für den Personen- und Güterverkehr für die nächsten20 Jahre. Damit holen wir auch viele Versäumnisse aus den Zeiten der Großen Koalition und der freiheitlichen Regierungsbeteiligungen wieder auf“, erläutert Weratschnig.
Der Fachentwurf für das Zielnetz gibt die strategischen Leitlinien und Schwerpunkte für den Infrastrukturausbau im Bahnnetz für die kommenden 15 bis 20 Jahre vor und bildet die Basis für die konkreten Rahmenplanungen und Finanzierungen. „Viel zu lange haben Vorgängerregierungen zum Beispiel die inneralpinen Verbindungen vernachlässigt und sich mehr um das Auflassen von Nebenbahnen gekümmert. Unsere Idee ist eine zukunftsfähige, vielfältige Bahnlandschaft vom Rheintal bis zum Neusiedlersee im Sinne eines nachhaltigen Personen- und Güterverkehrs“, sagt Weratschnig.
„Gerade rund um die Ballungsräume, wo die Fahrgastzahlen besonders stark steigen, sind die nächsten notwendigen Großprojekte geplant. Etwa entlang des Rheintals, durch den Arlberg und rund um Innsbruck, aber ebenso in Kärnten, um Graz, oder in Oberösterreich. Die neue Innkreisbahn wird von Wels durch das Hausruck- und Innviertel eine neue Verbindung nach Bayern bringen. Auch im Wiener Großraum sind viele Verbesserungen vorgesehen, wo Donauufer- und Ostbahnausbau die S-Bahnen stärken werden“, erklärt Weratschnig.
Überzeugt von der nachhaltigen Entwicklung zeigt sich Weratschnig auch von der Vielfalt der damit zu erreichbaren Ergebnisse: „Das Zielnetz nimmt den regionalen Verkehr ebenso in den Fokus wie internationale Verbindungen. Es stärkt die Pendler:innen-Achsen rund um die Ballungsräume, wird entlang vieler Strecken Fahrtzeiten verkürzen und macht weitere Taktverdichtungen möglich. Davon wird auch der Güterverkehr profitieren. Das entlastet sowohl die Bürger:innen, als auch Umwelt und Klima. Darüber hinaus werden durch die langfristige Infrastrukturplanung tausende Arbeitsplätze in heimischen Unternehmen gesichert und neu geschaffen.“
„Klimaschutzministerin Leonore Gewessler stellt mit dieser Vision eines modernen Bahnsystems die Weichen für eine klimaneutrale und verbesserte Mobilität in Österreich. Viele Staaten in Europa beneiden uns um diese Art der langfristigen Infrastrukturplanung durch Zielnetz-Prozess und Rahmenpläne. Damit sichern wir die notwendigen und zukunftsträchtigen Projekte im Sinne der Bürger:innen und der Umwelt auf Jahrzehnte hin ab“, sagt Weratschnig.
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