Zierfuß: Mehr als die Hälfte der außerordentlichen Schüler hat ihren Geburtsort in Österreich | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Zierfuß: Mehr als die Hälfte der außerordentlichen Schüler hat ihren Geburtsort in Österreich

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 „Wenn mehr als die Hälfte der außerordentlichen Schüler in Wiens Klassen ihren Geburtsort in Österreich hat, dann kann man die aktuellen Probleme in Wiens Schulen nicht ausschließlich auf den Ukraine-Krieg oder Familienzusammenführungen schieben“, so der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei Gemeinderat Harald Zierfuß zu aktuellen Aussagen von Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr. „Wien hat über viele Jahre hinweg im Integrationsbereich komplett versagt und die Probleme ignoriert. Wie kann es sonst sein, dass Kinder hier geboren werden, hier aufwachsen, in den Kindergarten gehen und dann zu Schulbeginn nicht ausreichend Deutsch sprechen, um als ordentliche Schüler geführt werden zu können?“, so Zierfuß.

Die aktuell von Bildungsstadtrat Wiederkehr gesetzten Maßnahmen seien nur „Makulatur“, so Zierfuß. Um die Probleme in Wiens Schulen zu lösen, brauche es statt einer minimalen Erhöhung von Sprachförderkräften in Wiens Kindergärten eine regelrechte „Invasion“. „Es stellt sich auch die Frage, wie viele der aktuell 397 Sprachförderkräfte auch tatsächlich Vollzeitäquivalente sind. Ende 2022 waren es nur 240“, so Zierfuß. „Damit jedes hier geborene Kind zu Schulbeginn tatsächlich ausreichend Deutsch kann, um dem Unterricht als ordentlicher Schüler folgen zu können, brauchen wir in Wien eine Kindergartenpflicht für 3-Jährige für alle Kinder mit Deutschförderbedarf“, so der ÖVP-Bildungssprecher abschließend.

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