KSW-Präsident Herbert Houf: COFAG hat gute Dienste geleistet. Entscheidung für Übergabe an Finanzverwaltung zu begrüssen
Als positiven nächsten Schritt im Zusammenhang mit den COVID-Beihilfen für österreichische Unternehmen bewertet Herbert Houf, Präsident der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen (KSW), die heute von Finanzminister Magnus Brunner angekündigte Abwicklung der Covid-Finanzierungsagentur COFAG und die Überführung der offenen Fälle in die Zuständigkeit der Bundes-Finanzverwaltung:
„Die COFAG hat in der kritischen Zeit der Corona-Pandemie mit Lockdowns und den massiven wirtschaftlichen Folgeschäden tausende Unternehmen vor dem Abgrund gerettet. Wir haben uns während der gesamten Zeit als KSW eingebracht, um die Antrags- und Bewilligungsprozesse rechtssicher und schnell aufzusetzen. Durch die Expertise und die Erfahrungen der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen, die in dieser Phase extrem gefordert waren, konnten die Förderanträge auch tatsächlich abgewickelt und die Förderungen ausbezahlt werden. Unser Beitrag war ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Arbeit der COFAG.“
Den nunmehrigen Übergang in die Finanzverwaltung des Bundes wertet KSW-Präsident Houf als sinnvolle Maßnahme: „Finanzminister Magnus Brunner hat den völlig richtigen Weg eingeschlagen und konsequent gehandelt. Die COFAG hat gute Dienste geleistet, aber jetzt ist es an der Zeit, die Struktur wieder zu verschlanken. Die österreichische Finanzverwaltung ist sehr leistungsfähig, modern und kompetent. Bei ihr ist die weitere Abwicklung der COVID-Hilfsmaßnahmen, also Auszahlung, Förderkontrolle und auch Rückforderungen in den besten Händen. Und durch die Übernahme in die Hoheitsverwaltung werden auch mitunter beklagte verfahrensrechtliche Nachteile beseitigt und Rechtssicherheit geschaffen.“
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