Grüne Wien/Stark, Hammer: Wien profitiert von Grüner Radoffensive, lässt aber weitere Fördermillionen liegen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Grüne Wien/Stark, Hammer: Wien profitiert von Grüner Radoffensive, lässt aber weitere Fördermillionen liegen

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„Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist gut fürs Klima und ein Beitrag für die Verkehrswende. Es ist daher dringend notwendig, dass die Stadtregierung die Rad-Infrastruktur mutiger als bisher ausbaut. Umso wichtiger ist daher die Radoffensive des grünen Klimaschutzministeriums, die alle Rekorde bricht“, so Kilian Stark, Mobilitätssprecher Grüne Wien. 
Die Zahlen der Bundesförderung sprechen eine klare Sprache: Seitdem die Grünen in der Bundesregierung vertreten sind, konnte das Budget für den Radausbau mehr als verzwanzigfacht werden. Standen 2019 – vor der Grünen Regierungsbeteiligung – nur 4 Millionen Euro zur Verfügung, sind es für das heurige Jahr 108 Millionen Euro.

Wien lässt Millionen für Radausbau liegen 

„Durch die Grüne Regierungsbeteiligung hat das Klimaschutzministerium die Förderungen für den Bau von Radwegen um das 27-fache erhöht. Dieses Jahr steht ein Rekordbudget mit 108 Millionen Euro für den Ausbau der aktiven Mobilität zur Verfügung. Wien schöpft das mögliche Potenzial der gestiegenen Bundesförderung leider bei weitem nicht aus“, so Lukas Hammer, Grüner Nationalratsabgeordneter und Sprecher für Klimaschutz. Denn: Pro Kopf nimmt Vorarlberg acht Mal so viel Radverkehrsförderung in Anspruch wie Wien. Während Vorarlberg mit Grünem Verkehrslandesrat in den Jahren 2020 bis 2022 rund 28 Millionen Euro vom Klimaministerium in die Radverkehrsförderung investiert hat, holte sich das fünf Mal größere Wien im gleichen Zeitraum nur circa 17 Millionen aus dem Bundesbudget ab. „Es gibt derzeit so viel Geld vom Bund wie noch nie für den Bau von Radinfrastruktur, aber sehr oft fehlt leider der politische Wille vor Ort für die Umsetzung der konkreten Projekte”, so Hammer.

Große Lücke im Wiener Radausbau-Programm  

Auch bei den angekündigten 41 Kilometern Radwege, die pro Jahr ausgebaut werden sollen, hinkt Rot-Pink noch immer deutlich hinterher. „Mit abgelaufenem Jahr 2023 fehlen schon über 100 Kilometer Radweg auf die eigenen Versprechungen der Koalitionsparteien“, so Stark abschließend.

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