Frontalangriff gegen Sozialpartner
SWV Präsident Christoph Matznetter ist entsetzt über Bundeskanzler Nehammers menschenverachtende Einstellung, die in einem kürzlich veröffentlichten Video ans Tageslicht kommt.
Das Video zeigt Nehammer dabei, wie er über von Armut betroffene Familien herzieht und teilzeitarbeitende Frauen verhöhnt. Dazu kommt, dass der Bundeskanzler kein Geheimnis um seine Verachtung für Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Gewerkschaft macht.
„Es ist letztklassig, dass Nehammer Verfehlungen der Bundesregierung in Sachen Teuerung der Sozialpartnerschaft anhängen will. Die türkis-grüne Bundesregierung sieht seit Monaten zu wie die Preise steigen, ohne auch nur eine einzige nachhaltige Maßnahme zu treffen. Das ist ein verzweifelter Versuch die Verantwortung abzuschieben“, so Matznetter.
„Für einen österreichischen Bundeskanzlers ist es unwürdig die Sozialpartnerschaft derart herabzuwürdigen. Die Sozialpartnerschaft ist ein Grundpfeiler unserer Republik und sorgt für sozialen Frieden in unserem Land. Davon profitieren Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen. Dieser wichtige Interessenaustausch, der durch die Institutionen der Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe stattfindet, ist gerade in Krisenzeiten mehr denn je gefragt.“, empört sich Christoph Matznetter über die Aussagen des Bundeskanzlers.
Matznetter ist selbst Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich. „Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Vertreter:innen leisten unglaublich wichtige Arbeit und tragen Verantwortung für sozialen Frieden und Gerechtigkeit in unserem Land. Dafür haben sie von unserem Bundeskanzler Dank und Anerkennung verdient, statt Hohn und Geringschätzung!“, ist Matznetter empört.
„Dieses Verhalten macht einen Bundeskanzler rücktrittsreif. Ich fordere eine umgehende Entschuldigung von Nehammer gegenüber den Sozialpartnern!“, schließt Matznetter ab.
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